Würdigung des verstorbenen Künstlers K.O. Götz

21. August 2017

"K.O. Götz bleibt in seiner Heimat Nordrhein-Westfalen unvergessen."

Die Landesregierung würdigt die Arbeit des verstorbenen Künstlers Karl Otto Götz. Ministerpräsident Armin Laschet sagte: "Götz bleibt in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen unvergessen." Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen erinnerte daran, dass K.O. Götz national wie international mit seiner eigenständigen Formsprache ein wesentlicher Vertreter des Informel war.

bislang nicht bewertet
 

„Die Arbeiten von Karl Otto Götz sind ein Jahrhundertwerk. Man kann ihn mit Fug und Recht als ‚singulär‘ bezeichnen. Als einer der Hauptvertreter des Informel und Schöpfer von insgesamt mehr als 1.000 Werken der abstrakten Kunst hat er wesentlich dazu beigetragen, dass die deutsche Kunst in den Jahrzehnten nach der Kulturbarbarei weltweit respektiert und geschätzt wurde. Götz bleibt in seinem Heimatland Nordrhein-Westfalen unvergessen“, so der Ministerpräsident.

Ministerpräsident Armin Laschet erinnerte daran, dass der gebürtige Aachener und Absolvent der dortigen Kunstgewerbeschule zur Zeit des Nationalsozialismus Mal- und Ausstellungsverbot hatte und nach dem 2. Weltkrieg das Kunstleben Nordrhein-Westfalens und Westdeutschlands auch als Fotograf und Lyriker von Rang mitgeprägt hat. Karl Otto Götz lehrte lange an der Düsseldorfer Kunstakademie und hat 1989 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalens erhalten.

Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poengen sagte zum Tode des Malers: "K.O. Götz war ein herausragender Künstler und Hochschullehrer an der Kunstakademie Düsseldorf. National wie international war er mit seiner eigenständigen Formensprache ein wesentlicher Vertreter des Informel. Gerade in den letzten Jahren genoss er wieder größte Aufmerksamkeit. Anlässlich seines 100.Geburtstags gab es eine Ausstellung in der Berliner Neuen Nationalgalerie. Daran erinnere ich mich besonders, weil sie mich so sehr beeindruckt hat. K.O. Götz wird durch seine Werke in zahlreichen Museen in NRW unvergessen bleiben."

 

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Kontakt

Pressestelle

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen
Tel.:

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte