Gleichstellung in der digitalen Gesellschaft

4. März 2016

Gleichstellung in der digitalen Gesellschaft

Auftaktveranstaltung "Online trifft offline – Feministische Diskurse und Strategien" zum Internationalen Frauentag

Unter dem Motto "Online trifft offline – Feministische Diskurse und Strategien" wird sich Emanzipationsministerin Barbara Steffens am Internationalen Frauentag über die Gleichstellung in der digitalen Gesellschaft austauschen. Gemeinsam mit Aktiven, die sich – online wie offline – für mehr Gleichstellung engagieren, soll der bereits begonnene frauenpolitische Dialog am 11. März in Duisburg fortgeführt werden.

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Digitalisierung verändert nicht nur die Bedingungen von Wirtschaft, Arbeit oder Wissenschaft, sondern auch die Möglichkeiten und Chancen von frauenpolitischem Engagement. Deshalb gilt es, den digitalen Aufbruch und die Herausforderungen für die Gleichstellungspolitik des Landes mitzugestalten. Aus diesem Grund ist die Gleichstellung in der digitalen Gesellschaft in diesem Jahr ein Schwerpunktthema des nordrhein-westfälischen Emanzipationsministeriums.

„Die Digitalisierung verändert alle Bereiche, auch die Frauenpolitik, und eröffnet damit ganz neue Chancen. Längst hat sich im Netz eine starke feministische Szene insbesondere junger Frauen etabliert, die die Möglichkeiten der Digitalisierung souverän nutzt. Hier ist ein Austausch und Schulterschluss mit all denen überfällig, die sich zum Teil schon seit Jahrzehnten  für die Umsetzung der im Grundgesetz verankerten Gleichstellung engagieren“, sagte Emanzipationsministerin Barbara Steffens .

Online trifft offline – Feministische Diskurse und Strategien

Einen spannenden Auftakt dafür bietet die Veranstaltung "Online trifft offline – Feministische Diskurse und Strategien" zum Internationalen Frauentag am 11. März 2016. Was bedeutet 4.0 für unsere feministischen und frauenpolitischen Anliegen? Welche Chancen, aber auch Gefahren erwachsen durch das Netz? Das sind nur einige Fragen, die Frauenministern Barbara Steffens mit vielen interessierten Frauen in der Mercatorhalle Duisburg diskutieren möchte.

In sechs kurzen Impulsen werden Expertinnen und Experten über

  • das Netz als Ort feministischer Aktion,
  • Inklusion im Netz,
  • Impulse für die Beratungsarbeit und
  • Interventionsmöglichkeiten bei digitaler Gewalt

berichten. Im Anschluss daran werden die Impulse in sechs sogenannten Fishbowls aufgegriffen und vertieft. Hier geht es darum, feministische Strategien zu entwerfen und Perspektiven einer Zusammenarbeit entwickeln.

Gleichstellungimnetz.NRW

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung hat das Emanzipationsministerium einen Online-Dialog eröffnet. Auf www.gleichstellungimnetz.nrw konnten und können sich alle an Gleichstellung Interessierten informieren und einbringen. In unterschiedlichen Blogbeträgen geben ausgewählte Akteurinnen und Akteuren vielfältige Impulse und regen zur Kommentierung und Diskussion an.

Besprochen werden unter anderem Themen wie:

Auch in sozialen Medien wird der Online-Dialog geführt: Auf Twitter unter dem Account @gleichimnetzNRW und dem Hashtag #IFT2016NRW wird facettenreich über den digitalen Wandel und die Auswirkungen auf die Gleichstellungspolitik diskutiert.

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