Forschungstag IT-Sicherheit 2015

12. Juni 2015

Forschungstag IT-Sicherheit 2015: Wichtiger Dialog über neue Technologien und zum Umgang mit sicheren Daten

Experte Professor Thorsten Holz informiert über IT-Sicherheit

Wie können öffentliche Institutionen effektiv vor Cyberangriffen geschützt werden? Sind unsere Energieversorgung oder sensible Unternehmensdaten gut genug geschützt? Diese Fragen erörtern am 15. Juni 2015 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik beim Forschungstag IT-Sicherheit NRW 2015 an der Hochschule Niederrhein in Krefeld.

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Die Digitalisierung erreicht immer mehr Lebensbereiche, insbesondere die Wirtschaft. Wer langfristig erfolgreich sein will, muss vor allem innovativ sein. Schnelllebige, technologische Entwicklungszyklen, ein verändertes Verbraucherverhalten und logistische Herausforderungen gilt es zu meistern. Ein ganz wesentlicher Aspekt dabei ist die Frage der Sicherheit. Denn Attacken aus dem Cyber-Space stellen vor allem für den Mittelstand eine große Hürde dar. Vor diesem Hintergrund arbeiten in Nordrhein-Westfalen Wissenschaft und Wirtschaft an herausragenden Lösungen zur IT-Sicherheit.

Als dichteste Hochschulregion Europas hat Nordrhein-Westfalen in den Bereichen der IT, insbesondere auf dem Gebiet der IT-Sicherheit, herausragende Kompetenzen. Erklärtes Ziel der Landesregierung ist es, innovative Lösungen zu entwickeln und die digitale Welt von morgen mitzugestalten. Schon heute sind viele Impulse aus der IT-Security-Forschung Industriestandard. Produkte vieler NRW-IT-Unternehmen finden weltweite Verwendung.

Der NRW Forschungstag IT-Sicherheit 2015 ist hierbei eine zentrale Plattform für den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen IT-Wissenschaft und IT-Unternehmen in NRW. Beim Forschungstag wird aber nicht nur über gute und neue Technologien diskutiert, sondern auch über den Umgang mit sicheren Daten oder darüber, wie wichtig eine gute Ausbildung für mehr IT-Sicherheit in den Betrieben ist.

 

Als Geschäftsführender Direktor des Horst Görtz Instituts für IT-Sicherheit kennt sich Prof. Dr. Thorsten Holz bestens mit dem Thema aus. Professor Holz appelliert an Unternehmen, den Nachholbedarf nicht zu unterschätzen: "Die Sensibilsierung für Cyberangriffe muss verbessert werden. Unternehmen sollten ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besser schulen und die eigene Infrastruktur besser auf mögliche Schwachpunkte hin untersuchen. Firmen müssen bereit sein, in IT-Sicherheitslösungen zu investieren. Insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen sehe ich in diesen Bereichen einen hohen Nachholbedarf."

Professor Holz sieht das Horst Görtz Institut für IT-Sicherheit an der Ruhr-Universität Bochum sowie das Institut für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule als Deutschlands führende Wissenschaftsinstitutionen im Bereich IT-Sicherheit: "Einerseits bilden diese Standorte viele Studierende aus, die dann später in Firmen oder Behörden entsprechende Sicherheitskonzepte entwickeln und umsetzen. Andererseits liefern sie wichtige Impulse für die Weiterentwicklung von IT-Sicherheitslösungen."

Mehrere Informationen zum Forschungstag IT-Sicherheit NRW 2015 gibt es hier.

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