Vereinbarkeit in der Familie

Vereinbarkeit in der Familie

Gibt es bekannte kritische Punkte in der ersten Familienphase, die sich durch im Vorfeld getroffene Vereinbarungen vermeiden lassen?

„Unsere Untersuchungen zeigen, dass fast alle Väter ihren Partnerinnen eine größere Kompetenz bei der Versorgung des gemeinsamen Kindes zusprechen als sich selbst“, berichtet Karin Flaake. Das kann dazu führen, dass sich Väter zurückziehen. Wissenschaftlich nachweisbar ist ein größerer Sachverstand der Frauen bei der Babypflege nicht: Väter können Babys und Kleinkinder genauso gut und einfühlsam versorgen wie Mütter. Karin Flaake sagt: „Sehr viele Männer fühlen sich zunächst unsicher im Umgang mit ihrem kleinen Kind. Meine Untersuchungen zeigen aber auch, dass sie diese Unsicherheit ablegen, wenn sie sich alleine um das Kind kümmern und ihren eigenen Stil dabei entwickeln können.“ Es ist daher sinnvoll, diesen kritischen Punkt zu kennen und ihn von vorne herein mit der Partnerin zu regeln. Als günstig erwiesen hat sich, dass Mutter und Vater Zeiten mit dem Kind alleine haben. So kann jeder seine eigenen Kompetenzen in der Versorgung und Pflege des Kindes entwickeln. Gleichzeitig entlasten sich die Eltern mit diesen Absprachen  gegenseitig, so dass der andere Elternteil auch einmal Zeit für sich nutzen kann. Das ist eine wichtige Grundlage dafür, dass Väter und Mütter die Anforderungen, die eine Familie stellt, auch langfristig mit Freude und Selbstvertrauen angehen können.

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