Vater-Kind-Kur

Vater-Kind-Kur

Wie wird eine Vater-Kind-Kur fachlich begleitet?

„Zu Beginn der Kur gibt es jeweils ein medizinisches und ein psychosoziales Aufnahmegespräch. Gemeinsam mit den Vätern bzw. Kindern legen die Ärzte und Therapeuten daraufhin das Therapieziel sowie einen Therapieplan fest, der je nach Bedarf medizinische und psychotherapeutische Maßnahmen umfasst. Neben den Therapien bieten Kurkliniken ein breites Bewegungs-, Sport- und Kreativangebot, das Väter und Kinder nach eigenem Ermessen nutzen können. Eine ganztägig verfügbare Kinderbetreuung stellt sicher, dass die Kinder gut betreut sind, während die Väter Therapieangebote nutzen. Oft geht es in Vater-Kind-Kuren auch darum, dass die Väter ungestört Zeit mit ihren Kindern verbringen können. In diesen Fällen achten die am Prozess Beteiligten darauf, dass dafür ausreichend Raum bleibt. Nach der Hälfte des Kuraufenthalts gibt es ein Statustreffen, bei dem die Väter und Kinder gemeinsam mit den Verordnerinnen und Verordnern besprechen, in wieweit die therapeutischen Maßnahmen dazu beitragen, das primäre Kurziel zu erreichen und was eventuell verändert werden sollte, um den Kurerfolg sicherzustellen. Am Ende der Kur gibt es ein abschließendes Gespräch, in dem ermittelt wird, ob das Kurziel ganz, teilweise oder evtl. auch gar nicht erreicht wurde. Der Arzt bzw. die Ärztin der Familie wird über die Maßnahmen in der Kur und die Ergebnisse informiert. Für eine eventuelle ambulante Weiterbehandlung kann er oder sie daran anknüpfen.“

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