Inklusion

Inklusion

Wer entscheidet, ob Schülerinnen und Schüler Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung haben?

Hier muss unterschieden werden: Wenn es um die förmliche Feststellung (Verwaltungsakt) eines Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung geht, sieht das Schulgesetz auch künftig die Entscheidung durch die Schulaufsicht vor (§ 19 Absatz 5). Eine solche Feststellung wird aberim Bereich der Lern-und Entwicklungsstörungen nicht mehr in allen Fällen erforderlich sein. Dann kann die Frage, ob eine Schülerin oder ein Schüler einen Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung hat, auch niedrigschwellig durch Lehrkräfte auf der Basis schulfachlicher Diagnostik beantwortet werden. Diese Praxis wird bereits in den Regionen, die am Schulversuch „Kompetenzzentren für sonderpädagogische Förderung“ (KsF) teilnehmen, angewandt.

Eine solche schulinterne Diagnostik kann dazu führen, dass mehr Schülerinnen und Schüler als bisher in eine zum Teil präventive sonderpädagogische Förderung einbezogen werden. Damit dies im Rahmen der bestehenden Personalressourcen flexibel geschehen kann, werden zum Schuljahr 2014/2015 regionale Stellenbudgets für Lehrkräfte für sonderpädagogische Förderung gebildet (siehe auch Fragen zu Abschnitt C).

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