Inklusion

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Wenn ich für mein Kind die Förderschule möchte, es aber wohnortnah kein Angebot (mehr) gibt, was passiert dann?

Letztlich entscheiden die Eltern mit ihrer Wahl, ob ihr Kind eine allgemeine Schule oder eine Förderschule besuchen soll, für welches Schulangebot es vor Ort einen Bedarf gibt. Es ist davon auszugehen, dass der Trend der vergangenen Jahre weiter anhält und Eltern in deutlich höherem Umfang als bisher das Gemeinsame Lernen befürworten. Deshalb werden vor allem Förderschulen im Bereich der Lern- und Entwicklungsstörungen künftig vermehrt unter die Mindestgröße fallen, die für einen geordneten Schulbetrieb erforderlich ist. Dann müssen Eltern, die für ihr Kind die Förderschule wollen, weitere Schulwege in Kauf nehmen. Diese Situation ist schon heute insbesondere für Schülerinnen und Schüler mit komplexen Behinderungen (Sinnesschädigungen, komplexe körperliche und geistige Behinderungen) gegeben, für die es – aufgrund der vergleichsweise geringen Zahl – nicht überall ein wohnortnahes Förderschulangebot gibt. Andererseits verkürzt sich für viele Kinder und Jugendliche der Schulweg, wenn sie eine wohnortnahe allgemeine Schule besuchen.

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