Inklusion

Inklusion

Kann die vielfach geforderte „Doppelbesetzung“ in „Integrationsklassen“ realisiert werden?

Eine durchgehende Doppelbesetzung in allen Unterrichtsstunden wird in der Regel nicht möglich sein und ist auch fachlich nicht in jedem Fall erforderlich.Eine solche Personalausstattung gingeim Übrigen weit über das hinaus, was auch die Wissenschaftler Prof. Klemm und Prof. Preuss-Lausitz in ihrem Gutachten für die Landesregierung für erforderlich halten.

Schon jetzt ist die Zusammenarbeit verschiedener Professionen zur Förderung der Schülerinnen und Schüler möglich und wird entsprechend umgesetzt. Lehrkräfte mit dem Lehramt für sonderpädagogische Förderung unterrichten dabei zusammen mit Kolleginnen und Kollegen anderer Lehrämter an den allgemeinen Schulen. Dies ist je nach konkreter Situation in unterschiedlichem Maße notwendig. Dabei haben Schulen des Gemeinsamen Lernens gezeigt, dass eine von Schulleitung und Kollegium initiierte und gelebte, institutionalisierte Teamentwicklungein Merkmal guter (inklusiver) Schulen ist.

Der Grad möglicher Doppelbesetzungen muss auch im Zusammenhang mit Bündelungen vor Ort gesehen werden sowie mit den jeweils entsprechenden Vor- und Nachteilen [Häufung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischen Förderbedarfen in einer Klasse, inklusive Haltung, Peer-Goup-Bezug etc.]

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