Inklusion

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Welches Konzept steht hinter den „schulischen Lernorten“ in § 132 Absatz 3?

Die Wissenschaftler Prof. Klemm und Prof. Preuss-Lausitz haben in ihrem Gutachten betont, dass sie es für sinnvoll halten, für Schülerinnen und Schüler mit einem – gegebenenfalls temporär – besonders ausgeprägten Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung auch bei einem völligen Verzicht auf Förderschulen in diesem Bereich die Möglichkeit vorzusehen, dass sie vorübergehend an einem anderen Lernort ihre Schulpflicht erfüllen können. Daher sollen auch Schulträger, die über keine Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung mehr verfügen, solche schulischen Lernorte vorhalten können. Diese können als Förderschule oder als Teil einer allgemeinen Schule geführt werden.

Der Aufenthalt an diesem schulischen Lernort ist befristet; die Kinder und Jugendlichen bleiben auch während dieser Zeit Schülerinnen und Schüler ihrer Stammschule, so dass auch mit der Stammschule Kooperationsmöglichkeiten gegeben sind. Sinnvoll sind zudem Kooperationen mit der Jugendhilfe, der Schulpsychologie und anderen außerschulischen Partnern, weil für diese Schülerinnen und Schüler zum Teil alternative Unterrichts-, Projekt- oder auch Therapieangebote erforderlich sind. Die schulischen Lernorte benötigen zudem einen intensiven Personaleinsatz von Lehrkräften, wie er beispielsweise erforderlich ist, wenn im Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung eine intensivpädagogische Förderung erforderlich ist.

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