Flüchtlingshilfe

Flüchtlingshilfe

28. Oktober 2015
Dürfen Flüchtlingskinder eigentlich die Schule besuchen?

Grundsätzlich entsteht die Schulpflicht für Flüchtlingskinder, sobald die Kinder bzw. Jugendlichen aus den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) auf die Kommunen verteilt und einer Gemeinde zugewiesen werden. Diese Regelung ergibt sich aus § 34 Absatz 6 SchulG (Schulgesetz). Die jeweiligen Gemeinden bilden sogenannte Seiteneinsteiger-Gruppen (Auffangklassen), in denen verstärkt Deutschunterricht erteilt wird, um eine Eingliederung in das deutsche Schulsystem zu ermöglichen. Das Hauptziel einer Seiteneinsteigerklasse ist es, den Schüler oder die Schülerin nach einer gewissen Zeit in den Regelunterricht zu integrieren.

In diesem Zusammenhang hat die Landesregierung NRW 300 zusätzliche Lehrerstellen seit dem 1. Februar 2015 bereitgestellt, um das Recht der Flüchtlingskinder auf Schulbildung zu sichern, 674 weitere Lehrerstellen mit dem 2. Nachtragshaushalt 2015. Im Nachtragshaushalt 2015 sind weitere 2.625 Stellen vorgesehen. Davon 900 Stellen allein für Auffang- und Vorbereitungsklassen.

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