Familienplanung / Geburt ihres Kindes

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Wie bekommt mein Kind eine Geburtsurkunde?

Innerhalb der ersten fünf Werktage ist die Geburt des Kindes anzuzeigen. Vom Krankenhaus, der Hebamme oder dem entbindenden Arzt oder der entbindenden Ärztin ist verbindlich angegeben, wo und wann das Kind geboren wurde. In der Geburtsanzeige werden auch die für die Beurkundung erforderlichen Angaben über die Eltern des Kindes erfasst. Die Eltern haben die Gelegenheit, den beziehungsweise die Namen ihres Kindes einzutragen. Die Geburtsanzeige ist die Grundlage für die Geburtsbeurkundung. Zuständig ist das Standesamt am Geburtsort des Kindes.

In vielen Geburtskliniken ist es möglich, dass man dort die Anmeldung des Kindes vornehmen kann. Die beurkundeten Dokumente müssen dann nur noch beim Standesamt abgeholt werden. Einige Standesämter senden die Unterlagen gegen Nachnahme auch zu. Hier ist es hilfreich, beim Standesamt des Geburtsortes des Kindes nachzufragen, wie es vor Ort üblich ist. Die Beurkundung der Geburt ist gebührenfrei. Für gesetzliche Zwecke, wie Taufe, Kindergeld, Krankenkasse oder Elterngeld werden gebührenfreie beglaubigte Urkunden ausgestellt.

Für die Geburtsbeurkundung benötigen miteinander verheiratete Elternpaare folgende Unterlagen: Geburtsbescheinigung der Klinik bzw. der Hebamme bei Hausgeburt oder Geburt im Geburtshaus, Personalausweise und Geburtsurkunden der Eltern sowie die Heiratsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch. Nicht miteinander verheiratete Elternpaare benötigen den Personalausweis und die Geburtsurkunde der Mutter und - falls schon vorhanden - die Vaterschaftsanerkennung (Anerkennungsurkunde, ggf. Sorgerechtserklärung, Geburts- oder Abstammungsurkunde des Vaters). Ist die Mutter geschieden, ist der urkundliche Heiratsnachweis (z.B. Heiratsurkunde, begl. Abschrift/ Ablichtung Familienbuch) mit Scheidungsvermerk notwendig. Ist die Mutter verwitwet, wird der urkundliche Heiratsnachweis (z.B. Heiratsurkunde, begl. Abschrift/ Ablichtung Familienbuch) mit Eintrag des Todes des Ehemannes oder urkundlicher Heiratsnachweis und Sterbeurkunde benötigt. Aussiedler müssen überdies alle Registrierungspapiere und ggf. eine Bescheinigung über ihre Namensänderung vorlegen. Ausländische Urkunden müssen von einem in Deutschland beeidigten Dolmetscher übersetzt werden, ggf. sind bei der Übersetzung die internationalen Normen zu beachten.
 

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