Einbürgerung

Einbürgerung

Ich bin Staatenlos, was gilt für mich?

Staatenlos sind Sie, wenn kein Staat Sie als seinen Staatsangehörigen ansieht. Dass Sie staatenlos sind, weisen Sie den Einbürgerungsbehörden am besten durch Vorlage eines Reiseausweises für Staatenlose nach.

Bei der Anspruchseinbürgerung und bei der Ermessenseinbürgerung gilt für Staatenlose grundsätzlich das Gleiche wie für andere Personen, die sich einbürgern lassen wollen. Allerdings haben Staatenlose keine andere Staatsangehörigkeit, deshalb müssen sie auch keine aufgeben. Bei der Ermessenseinbürgerung für Staatenlose werden kürzere Aufenthaltszeiten (sechs Jahre) verlangt. Für Kinder von Staatenlosen, die in Deutschland geboren wurden, gibt es darüber hinaus einen besonderen Einbürgerungsanspruch. Liegen die Voraussetzungen vor, darf die Einbürgerung nicht versagt werden.

Folgende Voraussetzungen müssen allerdings erfüllt sein:

  • Das Kind muss schon bei der Geburt staatenlos sein.
  • Es muss in Deutschland geboren sein. Auch die Geburt in einem deutschen Flugzeug oder auf einem deutschen Schiff erfüllt diese Bedingung.
  • Das Kind muss sich seit fünf Jahren rechtmäßig und dauerhaft in Deutschland aufhalten.
  • Der Antrag auf Einbürgerung muss vor dem 21. Geburtstag gestellt werden.
  • Das staatenlose Kind darf nicht zu einer Freiheits- oder Jugendstrafe von mehr als fünf Jahren verurteilt worden sein.
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