Europatag 2016

Bild Flagge EU
9. Mai 2016

Europatag 2016

Der 9. Mai ist der Europatag der Europäischen Union. Am 9. Mai 1950 stellte Robert Schuman seinen Plan vor, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der sogenannte Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen EU. Europa spielt in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle – vor allem in der Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung NRW und in den verschiedenen Sparten des Kulturministeriums.

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Der 9. Mai ist der Europatag der Europäischen Union. Am 9. Mai 1950 stellte Robert Schuman seinen Plan vor, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der sogenannte Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen EU. Europa spielt in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Rolle – vor allem in der Arbeit der Landeszentrale für politische Bildung NRW und in den verschiedenen Sparten des Kulturministeriums.
 
Anlässlich der letzten Europa-Wahl hat die Landeszentrale für politische Bildung NRW die Webvideo-Serie "Der blaue Stuhl" produziert. In der fünfteiligen Serie kommen junge Menschen zu Wort, die sich zu unterschiedlichen Fragen äußern: "Was verbindet Europa?", "Welche Rolle spielt Europa in der Welt?", "Wo ist meine Heimat in Europa?", "Arm und Reich in Europa?" und "Europa zwischen Christentum und Islam?".
 
Die Landeszentrale für politische Bildung NRW bietet Grundschulen den Projekttag "Europa erleben" an, bei dem Schülerinnen und Schüler Spannendes über Europa lernen. Der Projekttag findet jeweils in Düsseldorf statt.
 
Daneben geht die Landeszentrale aber auch in die Schulen und bietet Projekttage zum Thema Europa an. Das hierfür ausgebildete "Europateam NRW" vermittelt Schülerinnen und Schülern im Grundschulalter im Modul "Europoly" erste Grundlagen über die Europäische Union. Durch die Teilnahme an einem Planspiel erhalten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Rolle eines politischen Akteurs zu übernehmen und zu erleben, wie politische Prozesse in der EU vollzogen werden.
 
Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab der 10. Klasse geht es in den Planspielen "Festung Europa?" und "Asyl in Europa – von der Idee zum Gesetz" um die Asyl- und Flüchtlingspolitik. Im "Europateam NRW" engagieren sich junge Menschen für Europa in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit. Ihr Einsatz kann über die Landeszentrale gebucht werden.
 
Ebenfalls widmen sich mehrere Publikationen dem Thema Europa. Aktuell erschienen sind die Bücher "Nichtwähler in Europa, Deutschland und Nordrhein-Westfalen" und "Europa mit Kinderaugen gesehen“. Weitere Publikationen hat die Landeszentrale für politische Bildung NRW in einer Übersicht zusammengestellt.
 
Im Bereich der Kunst- und Kulturförderung ist das Kulturministerium besonders mit Einrichtungen und Künstlerinnen und Künstlern in ganz Europa verbunden. Das gilt für die Bildende Kunst, die Neue und Alte Musik, die Literatur, für Tanz und Theater, Film und Neue Medien. Über gezielte Einzelprojekte hinaus ist die Kunst in Zeiten der Globalisierung fast ausschließlich in internationalen Zusammenhängen aktiv.
 
Ein großes international ausgerichtetes Landesfestival in NRW, wie die Ruhrtriennale, kooperiert im Schnitt mit Künstlerinnen und Künstlern aus rund 25 Ländern, insbesondere in Europa.
 
Das internationale Tanz- und Kunstzentrum PACT Zollverein, in Essen arbeitete im Rahmen des Labors "Feldstärke" unter anderem mit dem Partnerland Frankreich zusammen. Das Angebot lädt Studierende zu mehrtägigen, temporären Lern- und Arbeitsgemeinschaften ein.
 
Auch andere kommunale Theater und Orchester und die freien Ensembles und Produktionshäuser, wie der Ringlokschuppen in Mülheim, das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch oder die Musikfabrik NRW aus Köln, sind über zahlreiche künstlerische Partnerschaften europaweit und international vernetzt. Auch die Museen und Ausstellungsprojekte sind in der globalisierten Welt und in Zeiten der der Digitalisierung international verbunden.
 
Das Filmfestival Münster lobt jährlich den Europäischen Spielfilmwettbewerb aus. Acht Filme aus ganz Europa gehen ins Rennen um die Auszeichnung für die beste Regiearbeit. Ein zentrales Entscheidungskriterium der internationalen Jury ist, ob die Produktionen dem europäischen Kino neue Impulse verleihen. Der Wettbewerb "Focus Niederlandes" wirft in Münster den Blick auf das Nachbarland Nordrhein-Westfalens.
 
Aber die europäische Kooperation findet sich nicht nur auf den Bühnen und im Kino statt. Im Rahmen des "Regionalen Weimarer Dreiecks" arbeitet NRW mit Nord-Pas de Calais (Frankreich) und Woiwodschaft Schlesien (Polen) im Bereich der Industriekultur zusammen. Der Begriff Weimarer Dreieck geht auf ein Treffen der Außenminister Deutschlands, Frankreichs und Polens am 28. August 1991 in Weimar zurück. Das Regionale Weimarer Dreieck feiert in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen.
 
Weitere Informationen rund um das Thema Europa finden Sie auf der Website des Ministerium für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien.

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