Entwicklung und Wirkung von „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Entwicklung und Wirkung von „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Die Umsetzung des Landesvorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist eine große Aufgabe, die tief in bestehende Systeme wie die Schule und über Praxisphasen in Betriebe eingreift. Wir haben viel erreicht! So ist KAoA mit Beginn des kommenden Schuljahres flächendeckendend eingeführt und wird in ganz NRW kommunal koordiniert.

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Alle Akteure – auf Landes- wie kommunaler und auch auf politischer Ebene – sind von der Richtigkeit dieses Vorhabens überzeugt und flankieren die Umsetzung. So nutzen viele Schulen die Chance, das systematisch aufeinander aufbauende System umzusetzen, die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler sind positiv. In keinem anderen Bundesland werden so viele Schülerinnen und Schüler durch ein Landesvorhaben in der Berufsorientierung unterstützt.
 
Es ist dem Land NRW gelungen, die Finanzierung mit dem Bund, der RD NRW und auch den Landschaftsverbänden erfolgreich zu verknüpfen und so KAoA für eine lange Zeit sicher zu gestalten.
 
Mit „Kein Abschluss ohne Anschluss“ erwartet das Land NRW eine verbesserte Berufs- und Studienorientierung der Schülerinnen und Schüler. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ wird nur dann erfolgreich sein, wenn ausreichende und passende Anschlussmöglichkeiten für alle Schülerinnen und Schüler nach dem Schulabschluss bereitstehen.
 
Eine wichtige Anschlussmöglichkeit, für die sich das Land NRW und die Partner im Ausbildungskonsens NRW stark machen, ist die duale Ausbildung. Daher wurde sich schon im Mai 2015 gemeinschaftlich im Spitzengespräch Ausbildungskonsens auf „Handlungspläne“ verständigt, um die Lage auf dem Ausbildungsmarkt aus den Regionen heraus zu verbessern und mehr Ausbildungsstellen bereit zu stellen.
 
Der Ausbildungsmarkt in NRW ist nach wie vor unausgeglichen. Das gemeinschaftliche Ziel ist es, dass es für jeden jungen Menschen eine konkrete Anschlussperspektive in Ausbildung oder Studium gibt.
 
Dass diese Rechnung aufgeht, und wir sagen können „Ja! – ‚Kein Abschluss ohne Anschluss‘ wirkt!“, zeigen erste Entwicklungen in den Referenzkommunen:

  • So konnte die Anzahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge in NRW am 31.12.2015 gegenüber dem Vorjahr um 537 zusätzliche Ausbildungsverträge gesteigert werden. Die Bemühungen der Ausbildungskonsenspartner zur Steigerung der gemeldeten Stellen haben also bis zum Jahresende 2015 erste Wirkung entfaltet. Allein auf die sieben Referenzkommunen entfallen davon mehr als die Hälfte (rund 54 Prozent, 288 Stellen) der zusätzlichen Ausbildungsverträge in NRW.
  • Betrachtet man die Entwicklung der unversorgten Bewerber in den Referenzkommunen, so zeigt sich, dass deren Anzahl (um 83) gesunken ist, während die Zahl der Unversorgten in NRW zwischen September 2014 und 2015 um 127 anstieg.
  • Auch bei der Entwicklung der Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen schneiden die Referenzkommunen gut ab: Hier war nur eine Steigerung von rund 6,5 Prozent zu verzeichnen. In NRW insgesamt wurde jedoch eine Steigerung unbesetzter Ausbildungsstellen um rund 14 Prozent (auf rd. 6.000) im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. 

Die Referenzkommunen zeigen im Schnitt eine positivere Entwicklung hinsichtlich

  • der Steigerung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge (zum 31.12.2015) und
  • der Minderung der unversorgten Bewerber sowie
  • der Reduzierung unbesetzter Ausbildungsstellen

als der Vergleich mit dem landesweiten Durchschnitt von NRW.

Diese positiven Tendenzen können als Indiz gelten, dass sich die Anstrengungen auf allen Ebenen zur Umsetzung von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ lohnen!
Und diese Tendenzen sind der Anfang, da in 2015 zunächst nur 27.000 Schulabgängerinnen und -abgänger in den Referenzkommunen KAoA komplett von der achten bis zur zehnten Klasse durchlaufen haben. In allen weiteren Gebietskörperschaften werden künftig jährlich 175.000 weitere Schulabgängerinnen und -abgänger folgen.
 
Die Entwicklungen in den Referenzkommunen müssen für uns alle Ansporn sein, weiterzumachen und einen langen Atem zu haben. Denn die erforderlichen Strukturen und Prozesse nicht nur aufzubauen, sondern auch fortzuführen, damit sie für die jungen Menschen und für die Unternehmen und Betriebe in unserem Land Wirkung entfalten, erfordert Zeit und Geduld!
 
„Kein Abschluss ohne Anschluss“ entwickelt sich als lernendes System, welches sich durch den quantitativen stufenweisen Aufwuchs und neue Herausforderungen wie z.B. den Zuwachs an jungen Geflüchteten anpasst. Es gibt noch Baustellen wie die zu steigernde Zahl an Ausbildungsverträgen und das zu gestaltende Übergangsmanagement.
 
Aber schon jetzt ist „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ein Erfolg – und zwar ein gemeinsamer Erfolg der Landesregierung und aller Partner im Ausbildungskonsens NRW.

 

 

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