Ministerpräsidentin Kraft in Jiangsu

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft trifft den Gouverneuer der Proviz Jiangsu, LI Xueyong in Nanjing
22. April 2015

NRW und Jiangsu: Enge Partner in Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur

Partnerschaft seit 1988

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat im Rahmen ihres China-Besuchs in der Provinz Jiangsu Halt gemacht. Jiangsu grenzt im Osten an die Metropole Shanghai und zählt mit über 79 Millionen Einwohnern zu den bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich stärksten Provinzen der Volksrepublik China. In der Provinzhauptstadt Nanjing besiegelte Ministerpräsidentin Kraft neue Kooperationen zwischen NRW-Städten mit chinesischen Kommunen und setzte sich für eine weitere Stärkung der wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit ein.

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In der Wirtschaftsmetropole und Provinzhauptstadt Nanjing ist Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zu einem Gespräch mit dem Gouverneur der Provinz Jiangsu, LI Xueyong, zusammengekommen. Ministerpräsidentin Kraft und Gouverneur Li tauschten sich über die langjährige, erfolgreiche Partnerschaft NRWs mit Jiangsu aus und die sehr guten Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit.

Essen, Herford und Minden mit neuen chinesischen Partnerschaften

Anschließend wohnten beide Regierungschefs der Unterzeichnung mehrerer Kooperationen bei. So wurden im Bereich der interkommunalen Zusammenarbeit neue Städtekooperationen von Essen und Minden jeweils mit der Stadt Changzhou, sowie von Herford mit der Stadt Xinbei besiegelt.

 
Der Oberbürgermeister von Essen, Reinhard Paß, sowie die Bürgermeister von Herford, Tim Kähler, und Mindens Bürgermeister Michael Buhre unterzeichneten neue Vereinbarungen mit Vertretern aus den chineischen Kommunen. Die neuen Vereinbarungen stärken weiter das Netz der interkommunalen Zusammenarbeit Nordrhein-Westfalens mit China. Die Felder der Zusammenarbeit erstrecken sich über Wirtschaft, Bildung und Kultur. Bislang bestanden 24 Verbindungen zwischen nordrhein-westfälischen und Städten in ganz China.

Stärkung der wissenschaftlichen Kooperationen

In Anwesenheit von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Gouverneur LI Xueyong sind in Nanjing zudem neue Verträge des Instituts für Markscheidewesen, Bergschadenkunde und Geophysik im Bergbau der RWTH Aachen mit chinesischen Partnern geschlossen worden, darunter die China University of Mining and Technology (CUMT) und das Sino-German Center for Energy & Environment in Mining Areas.

 

Ziel der neuen Kooperationen ist unter anderem ein verbesserter Wissensaustausch zur Minimierung von Bergbauschäden in Jiangsu und ein neuer Forschungsaustausch für Post-Doktoranden. Studierende und Doktoranden der RWTH Aachen werden demnächst aus Deutschland für ein Forschungssemester an die CUMT entsandt. Umgekehrt nimmt der Post-Doktorand der CUMT an Fachveranstaltungen und Symposien der RWTH teil und besucht projektbezogene Firmen in Deutschland. Die Provinz Jiangsu zählt zu Chinas am weitesten entwickelten Regionen im Bereich Wissenschaft und Bildung mit über 100 Universitäten und Fachhochschulen. 

Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit

Im Rahmen ihres Besuchs in Jiangsu eröffnete Ministerpräsidentin Hannelore Kraft außerdem eine Konferenz über nachhaltige Stadtentwicklung und energieeffizientes Bauen. Bei der Konferenz diskutierten Vertreter aus NRW und China aus dem Bereich Wohnungsbau und Stadtentwicklung über Herausforderungen und Lösungen in beiden Ländern. Zudem nahm Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Nanjing am Wirtschaftstreffen "NRW - China Industrie 4.0" teil. In einer Talkrunde mit Vertretern von Unternehmen aus NRW und Jiangsu wurden die Möglichkeiten des digitalen Wandels für das Wirtschaftswachstum diskutiert. Ministerpräsidentin Kraft stellte bei der Veranstaltung vor, welche zentrale Rolle der digitale Wandel auf der Agenda der Landesregierung NRW einnimmt und wie man die Chancen des digitalen Wandels nutzen wird.
 

 

Zum Abschluss des Besuchs in Jiangsu besuchte die Ministerpräsidentin in der Stadt Kunshan die "Startup Factory", die als Einrichtung der Wirtschaftsförderung deutschen Newcomer aus dem Mittelstand in China Unterstützung beim schnellen Markteinstieg bietet. Nachdem bislang überwiegend süddeutsche Unternehmen eine erste Heimat in der Startup Factory gefunden haben, eröffneten nun fünf mittelständische Automobilzulieferer aus Nordrhein-Westfalen ihre Unternehmen in der Startup Factory.

 

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