Ministerpräsidentin Kraft in Brüssel

3. Februar 2017

Energiepolitik und Klimaschutz: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense in Brüssel

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense sind am Freitag, 3. Februar 2017, in Brüssel mit Abgeordneten des Europäischen Parlaments und Energiekommissar Cañete zu Gesprächen zusammengekommen.

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (3.v.l.) und Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense (r.) sind am Freitag, 3. Februar 2017, in Brüssel mit den Europaparlaments-Abgeordneten Jens Geier (2.v.l.), Kathleen Van Brempt (3.v.r.) und Jytte Guteland (2.v.r.) zu einem Gespräch zusammengekommen.
 

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Europaminister Franz-Josef Lersch-Mense haben heute in Brüssel bei der Europäischen Union verdeutlicht, dass sich Nordrhein-Westfalen für einem ambitionierten Klimaschutz in Deutschland und Europa, der im Einklang mit  dem Erhalt des industriellen Kern des Landes steht, einsetzt.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Nordrhein-Westfalen ist ein Industrieland, das einen erheblichen Beitrag zur Senkung von klimaschädigenden Gasen leisten kann.“

Die Klimaziele, für die sich die EU international verpflichtet habe, seien jedoch nur dann zu erreichen, wenn die Industrie Rahmenbedingungen erhalte, die effiziente Produktionsprozesse stärke und verlässliche Rahmenbedingungen für Investitionen schaffe.

Europaminister Lersch-Mense: „Dem Klimaschutz ist am wenigsten gedient, wenn aus NRW hocheffiziente Anlagen verschwinden werden und in anderen Teilen der Welt ohne Auflagen und verbindliche Emissionsziele ungehindert produziert werden kann. Das haben wir heute in Brüssel verdeutlichen können.“

Kommissar Cañete hatte in dem Gespräch mit der Ministerpräsidentin betont, dass noch Änderungen an den vorliegenden Entwürfen zu dem europäischen Handelssystem für klimaschädliche Emissionen vorgenommen werden könnten. 

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