Duale Karriere

Duale Karriere

Spagat zwischen Leistungssport, Schule, Ausbildung und Beruf

Sportlerinnen und Sportler benötigen während ihrer Schulzeit, ihrer Ausbildung und für die berufliche Karriere die bestmögliche Unterstützung. Nur so kann es gelingen, die schulische, die berufliche und die sportliche Karriere, also die Duale Karriere, erfolgreich zu gestalten.

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Bei der dualen Karriere soll der individuell höchstmögliche Schulabschluss als günstige Startbedingung für die weitere berufliche Karriere erreicht werden. Zum Gelingen einer Dualen Karriere dienen

  • die NRW-Sportschulen und Partnerschulen des Leistungssports,
  • die Erleichterungen beim Zugang zu den Hochschulen und bei der sportfreundlichen Gestaltung des Studiums,
  • sowie Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeitenim Öffentlichen Dienst, bei der Bundeswehr, der Polizei und in der Wirtschaft.

Damit wird Athletinnen und Athleten ermöglicht, eine Existenz während und für die Zeit nach dem Leistungssport aufzubauen.

Studium und Beruf im Leistungsport

Den Anforderungen des Spitzensports zu entsprechen und gleichzeitig den Anforderung an Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf gerecht zu werden ist eine Schlüsselfrage im deutschen Nachwuchsleistungs- und Spitzensport. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler benötigen Rahmenbedingen, die berufliche und sportliche Karriere möglich machen.

Verbundsystem Schule – Schulischer Bildungsweg – eine doppelte Karriere

Nordrhein-Westfalen verfügt mit zahlreichen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten über eine exzellente leistungssportliche Infrastruktur. Zu diesen leistungssportlichen Strukturen gehören die NRW-Sportschulen und die Partnerschulen des Leistungssports. Das Verbundsystem unterstützt die jungen Talente.

Studium und Beruf mit dem Leistungssport vereinbaren

Den Anforderungen des Spitzensports zu entsprechen und gleichzeitig den Anforderung an Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf gerecht zu werden ist eine Schlüsselfrage im deutschen Nachwuchsleistungs- und Spitzensport. Spitzensportlerinnen und Spitzensportler benötigen Rahmenbedingen, die berufliche und sportliche Karriere möglich machen.

Studium und Spitzensport erleichtern

NRW hat 2003 die Landesinitiative "Hochschulen in NRW – Partner des Spitzensports" auf den Weg gebracht, um Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport zu verbessern.

Viele Universitäten und Hochschulen haben in ihren Satzungen besondere Bestimmungen für Leistungssportlerinnen und -sportler verankert. So werden beispielsweise Stipendien vergeben, die Zulassung zum Studium für zahlreiche Studiengänge vereinfacht und die Studien- und Prüfungstermine mit leistungssportlichen Terminen abgestimmt. In Nordrhein-Westfalen gibt es eine Profilquote für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler. Sie können vor allen anderen Bewerberinnen und Bewerbern eine Zulassung erhalten, wenn

  • sie A-, B- oder C-Kader sind,
  • in der Hochschulsatzung eine entsprechende Passage enthalten ist (das ist in den meisten Hochschulen der Fall) und
  • die Zulassung zu dem erwünschten Studienfach allein durch die Hochschule entschieden wird.

Diese Regelung gilt bislang noch nicht für die NC-Studiengänge, die über die Stiftung für Hochschulzulassung vergeben werden (Medizin, Pharmazie, Tiermedizin, Zahnmedizin).

Berufliche Perspektiven für Spitzensportlerinnen und -sportler

Die Sportförderstellen bei Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll bieten Spitzensportlerinnen und -sportlern gute Rahmenbedingungen für ihr Hochleistungstraining. Darüber hinaus bieten Bundespolizei und Zoll eine sportliche Karriere. Auch bei der Polizei des Landes NRW gibt es für Spitzensportlerinnen und -sportler gute Rahmenbedingungen, die es ihnen ermöglichen, Leistungssport und Berufsausbildung parallel zu betreiben. Die Polizei NRW bietet eine flexible und individuelle Gestaltung des Bachelor-Studiengangs an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung im Fachbereich Polizeivollzugsdienst an. Damit kann die Ausbildung von 3 auf 5 Jahre gestreckt werden. Nach erfolgreicher Ausbildung erfolgt die Übernahme als Polizeikommissarin und Polizeikommissar in den gehobenen Politeivollzugsdienst des Landes NRW.

Darüber hinaus bieten Unternehmen (z. B. Bertelsmann AG, Bayer AG, Deutsche Annington) eine Berufsausbildung für Leistungssportlerinnen und -sportler an, die die Fortsetzung ihrer Sportkarriere ermöglicht. Dies beinhaltet, die Arbeitsverhältnisse mit flexiblen Arbeitszeiten oder auch individuelle Vertragsmodelle so zu gestalten, dass Sport und Beruf miteinander vereinbar sind.

Weitere Informationen

Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
Universität Bielefeld
Ruhr-Universität Bochum
Technische Universität Dortmund
Fachhochschule Dortmund
Universität Duisburg-Essen
Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen
Deutsche Sporthochschule Köln
Universität zu Köln
Private Fachhochschule Iserlohn
Fachhochschule Köln
Universität Münster
Hochschule Niederrhein
Universität Paderborn
Bergische Universität Wuppertal Rheinische Fachhochschule Köln

 

Schulischer Bildungsweg - eine doppelte Karriere

Nordrhein-Westfalen verfügt mit zahlreichen Bundesstützpunkten und Landesleistungsstützpunkten über eine exzellente leistungssportliche Infrastruktur. Zu diesen leistungssportlichen Strukturen gehören die NRW-Sportschulen und die Partnerschulen des Leistungssports.

An 41 Standorten in Nordrhein-Westfalen widmen sich insgesamt 53 Schulen der Förderung sportlicher Talente. Junge Leistungssportlerinnen und Leistungssportler können an den Sportschulen neben einer guten Schulbildung auch ein anspruchsvolles Trainingsprogramm absolvieren. Hier erhalten sie optimale Rahmenbedingungen, um Schule und Leistungssport miteinander vereinbaren zu können. Mit mehr als 70 zusätzlichen Planstellen wird das Verbundsystem Schule und Leistungssport von der Landesregierung unterstützt. Zusätzlich wird dafür Sorge getragen, dass die notwendigen Sportstätten vorhanden sind.

Sportliche Ausbildung und das leistungssportliche Engagement fördern

Wesentliche Elemente der NRW-Sportschulen sind neben den sportmotorischen Tests in den Jahrgangsstufen 4 und 7 verbindliche fünf Stunden Sportunterricht pro Woche in den Jahrgangsstufen 5 bis 7. Eine sportmotorische Grundausbildung wird durch Trainerinnen und Trainer unterstützt. Vermehrte Bewegungs- und Sportangebote außerhalb des Unterrichts sollen zudem positive Effekte für die Leistungsbereitschaft und Leistungsentwicklung, für das Schulklima und das Miteinander sowie für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken. Hierfür ist durch die Landesregierung eine Leitlinie "Verbesserung der Arbeit im Sportunterricht in den Sportklassen 5 bis 7 an NRW-Sportschulen" entwickelt worden, um die Qualität des Sportunterrichts zu steigern. 

Beispiele aus dem Förderportfolio

In der Sekundarstufe I und II werden Maßnahmen wie regelmäßiges Frühtraining, die Freistellung für Lehrgangs- und Wettkampfmaßnahmen sowie weitere individuelle Maßnahmen zur Förderung sportlicher Begabungen praktiziert.

Individuelle Leistungsentwicklung von hochbegabten Sportlerinnen und Sportlern erfordert je nach Sportart phasenweise einen hohen Zeitaufwand. Die vorgesehene zweijährige Qualifikationsphase ist mitunter dann nicht mehr ausreichend, so dass im begründeten Einzelfall die Schullaufbahn in der gymnasialen Oberstufe um ein Jahr verlängert werden kann.

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