Bundespräsident Gauck gedenkt sowjetischer Kriegsopfer

Bundespräsident Joachim Gauck hält eine Rede
6. Mai 2015

Bundespräsident Joachim Gauck gedenkt sowjetischer Kriegsgefangener und Kriegstoter

70 Jahre Kriegsende - Gedenkverantstaltung in Holte-Stukenbrock

In Begleitung des nordrhein-westfälischen Justizministers Thomas Kutschaty hat Bundespräsident Joachim Gauck im westfälischen Schloß Holte-Stukenbrock die Dokumentationsstätte im ehemaligen Stammlager 326 (VI K) Senne besucht. In seiner Rede hat er besonders den sowjetischen Kriegsgefangenen und Kriegstoten gedacht.

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Anlässlich des Endes des Zweiten Weltkrieges hat Bundespräsident Joachim Gauck im westfälischen Schloß Holte-Stukenbrock die Dokumentationsstätte im ehemaligen Stammlager 326 (VI K) Senne besucht. Das Stammlager war eines der größten deutschen Kriegsgefangenenlager im Zweiten Weltkrieg. Begleitet wurde er vom nordrhein-westfälischen Justizminister Thomas Kutschaty.

Auf einem Ehrenfriedhof nahe dem Stammlager legte Bundespräsident Gauck einen Kranz nieder. In seiner Rede zum 70. Jahrestag des Kriegsendes erinnerte der Bundespräsident an die Kriegsgefangenen und Kriegstoten. Besonders gedachte er den sowjetischen Soldaten, die während des Zweiten Weltkrieges in deutscher Kriegsgefangenschaft zu Hunderttausenden infolge von Hunger, Misshandlungen und Zwangsarbeit starben. Allein in der Nähe des westfälischen Stammlagers Senne sind rund 65.000 sowjetische Soldaten begraben. Unter den Gästen der Gedenkveranstaltung waren ein Überlebender des Lagers und Angehörige eines auf dem Ehrenfriedhof begrabenen Kriegsgefangenen sowie Abgeordnete, Botschafter der am Krieg in Europa beteiligten Länder, Vertreter des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kirchenvertreter und Schüler, Polizeischüler und junge Soldaten aus der Region.

Bundespräsident Joachim Gauck nimmt zum 70. Jahrestag des Kriegsendes an einer Reihe von Gedenkveranstaltungen teil. Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung, wird der Bundespräsident an der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag teilnehmen. Anschließend besucht er die Kriegsgräberstätte im brandenburgischen Lebus. Dort wird er in Erinnerung an die Kriegstoten der Sowjetunion Gedenkworte sprechen und ebenfalls einen Kranz niederlegen.
 

  

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