Bonn und Rhein-Sieg-Kreis

Sie sehen die Stadt Bonn aus der Vogelperspektive. In der Mitte: die Universität.

Bonn und Rhein-Sieg-Kreis

„Bonn bleibt“ – in den Jahren vor dem Hauptstadtumzug 1999 von Bonn nach Berlin war das eine der Parolen, die man überall in der Region lesen konnte. Weit über die Stadtgrenzen hinaus pappten diese zwei Worte, mit weißer Schrift auf schwarzem Grund vorzugsweise als Aufkleber auf Schultaschen. Für viele Menschen war der Umzug mit zu vielen Fragezeichen verbunden und über allem stand die Frage: Was wird aus Bonn?

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Heute ist Bonn die deutsche Stadt der Vereinten Nationen. Zwanzig UN-Einrichtungen sowie viele weitere Nichtregierungsorganisationen, internationale Institutionen und nicht zuletzt der Hauptsitz der Deutschen Welle machen Bonn zu einem sehr internationalen Pflaster. Und auch die Bundespolitik ist hier am Rhein immer noch zuhause. Als Bundesstadt ist Bonn nach wie vor Regierungssitz – der zweite – und das Verwaltungszentrum des Bundes. Zwar sind die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident selten zeitgleich in der Stadt. Doch falls ja, dann könnten sie sich von ihren jeweiligen Zweitsitzen, Palais Schaumburg bzw. Villa Hammerschmidt, beinahe zuwinken – wären da nicht einige Bäume im Weg. Sie befinden sich nämlich im selben Häuserblock, nur einen kurzen Fußweg voneinander entfernt und sind Teil des Wegs der Demokratie, einem Rundweg vorbei an mehreren historischen Gebäuden in dem Teil der Stadt, das früher das Regierungsviertel war und heute Bundesviertel genannt wird.

Die Stadt ist aber nicht nur ein politisch hochkarätiger Standort. Bonn ist auch Universitätsstadt und glücklicherweise befindet sich das Hauptgebäude im ehemaligen kurfürstlichen Schloss mitten in der City. Junge Leute prägen also das Stadtbild und als Geburtsstadt Ludwig van Beethovens spielt in Bonn auch Musik eine wichtige Rolle.

Von den Menschen im benachbarten Köln wird Bonn oft liebevoll als Geschwisterchen betrachtet, denn mit rund 310.000 Einwohnern geht es in Bonn naturgemäß wesentlich gemütlicher zu als in Köln, um nicht zu sagen: Ruhiger. In Sachen Mentalität und auch Sprache sind sich die beiden Städte aber recht ähnlich. Was dem Kölner zwar sein Kölsch ist dem Bonner sein Bönnsch – und damit ist nicht (nur) etwas zu trinken gemeint – aber so genau nehmen das die Menschen weder in der einen noch in der anderen Stadt. Lieber erfreuen sie sich an den Gemeinsamkeiten: Offenheit, Freude an Geselligkeit und Toleranz werden hier groß geschrieben. Von großem Wert sind die Straßenbahnlinien 16 und 18, die die Städte auch dann noch miteinander verbinden, wenn kein Zug mehr fährt.

Vielfach falsch angenommen wird, dass Köln und Bonn eine direkte Grenze haben. Tatsächlich trennt sie der Rhein-Sieg-Kreis, der Bonn mit seinen elf Städten und acht Gemeinden quasi umgibt. Die größte touristische Attraktion: Der Drachenfels. Mit seinen knapp 321 Metern kein sonderlich hoher, aber ein gerade deshalb für Tagestouren besonders beliebter Berg. Wer es bequem mag, den bringt die 1883 eröffnete Drachenfelsbahn nach oben - die älteste Zahnradbahn Deutschlands (www.drachenfelsbahn-koenigswinter.de).

Und was gefällt Ihnen besonders an Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis?
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