Ministerpräsidentin Kraft zu Gast am ZIT

20. Juli 2016

Besuch des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT)

Ministerpräsidentin Kraft spricht mit Studierenden über Erfahrungen und Erwartungen

Bei ihrem Besuch des Zentrums für Islamische Theologie (ZIT) an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster sprach Ministerpräsidentin Hannelore Kraft mit Studierenden und Lehrenden über Forschung, Lehre und Praxiserfahrungen.

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An der Universität Münster befindet sich eines von fünf Zentren für islamische Theologie (ZIT), die in Deutschland mit Unterstützung des Bundes und der jeweiligen Länder seit 2011 etabliert werden. Damit wird der wachsenden religiösen Pluralität in Deutschland Rechnung getragen und ein wissenschaftlich fundiertes Studium von Religionsgelehrten im staatlichen Hochschulsystem ermöglicht.
 
Ministerpräsident Hannelore Kraft hat am Dienstag, 19. Juli 2016, das ZIT in Münster besucht, um sich mit den Studierenden und Lehrenden über ihre Forschung, Lehre und vor allem Praxiserfahrungen auszutauschen. Das ZIT ist insbesondere für die Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern für den islamischen Religionsunterricht an nordrhein-westfälischen Schulen von großer Bedeutung. Seit 2012 steht in NRW der islamische Religionsunterricht an Grundschulen für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens auf dem Stundenplan. Damit war NRW das erste Bundesland, das den bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht als gesetzlich ordentliches Unterrichtsfach eingeführt hat. Inzwischen wird der Unterricht im Schuljahr 2015/2016 in 99 Grundschulen und 77 weiterführenden Schulen angeboten. Das Angebot soll – parallel zur Ausbildung von islamischen Religionslehrern – weiter ausgebaut werden.

In der Diskussion mit den Studierenden, die von Universitätsrektorin Prof. Dr. Ursula Nelles und Instituts-Leiter Prof. Dr. Mouhanad Khorchide moderiert wurde, betonte Ministerpräsidentin die Bedeutung des ZIT für den interreligiösen Dialog. „Das ist wichtig, um Brücken zu bauen“, sagte die Ministerpräsidentin. „Die jungen Menschen, die am ZIT ausgebildet werden, verschaffen Kindern in deutscher Sprache Zugang zu ihrer Religion. Das ist ein guter Weg, den wir weiter ausbauen wollen.“

Dazu passte, dass Dr. Milad Karimi während des Besuchs der Ministerpräsidentin offiziell zum zweiten Professor an das ZIT berufen und vereidigt wurde. Damit wurde ein wichtiger Schritt getan für den weiteren Aufbau des ZIT.

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