König Willem besucht NRW

26. Mai 2014

Besuch des niederländischen Königspaares in NRW

Gespräch mit Ministerpräsidentin Kraft in Münster

Der niederländische König Willem-Alexander hat mit seiner Frau, Königin Máxima, die angrenzenden Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen besucht. Erste Station der zweitägigen Reise war am Montagvormittag (26.05.2014) die Universität Oldenburg, wo das Paar vom niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) und Oberbürgermeister Gerd Schwandner begrüßt wurde. Am Nachmittag setzte das Königspaar seine Reise nach Nordrhein-Westfalen fort, wo es am Abend mit Ministerpräsident Weil und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Schloss Wilkinghege in Münster zu einem Abendessen zusammenkam

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(Mit Material von dpa) Zum Auftakt hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft das ausgezeichnete nachbarschaftliche Verhältnis gewürdigt. "Ich wünsche mir, dass unsere Beziehung sich weiter so intensiv entwickelt, wie das in der Vergangenheit der Fall war", sagte Kraft während des Abendessens auf dem Wasserschloss Wilkinghege. Die beiden erwarte ein "spannendes Programm". Willem-Alexander sagte: "Es ist faszinierend zu sehen, wie sehr unsere drei Länder einander ergänzen, wobei jedes Land seine eigenen Stärken einbringt. Zusammen bilden wir ein Ganzes, das größer ist als die Summe seiner Teile." Gerade weil man sich so gut kenne, gelte jedoch: "Es ist wichtig, dass wir unsere Neugier aufeinander nicht verlieren."

Am Dienstagmorgen (27.05.2014) startete das Programm mit einem Besuch im „Haus der Niederlande“, einer Einrichtung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU), die sich mit den Niederlanden und Flandern beschäftigt. Zuvor wurden das Königspaar und Ministerpräsidentin Kraft am Prinzipalmarkt von Münsters Oberbürgermeister Dr. Markus Lewe in Empfang genommen. Im Zentrum für Niederlande-Studien, das sein 25-jähriges Bestehen feiert, diskutierten König Willem-Alexander, Königin Máxima und Ministerpräsidentin Kraft anschließend mit Studierenden der Niederlandistik. Dabei wolle der König "der jungen Generation in Deutschland gern ein Kompliment machen", sagte er: "Es gibt - sowohl in absoluten Zahlen als auch relativ gesehen - mehr Deutsche, die Niederlandistik studieren, als Niederländer, die sich für das Studienfach Germanistik entscheiden."

Anschließend besichtigte das Königspaar das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund, wo ihnen intelligente Systeme für Lager- und Transportprozesse präsentiert wurden. König Willem-Alexander hatte hier auch die Gelegenheit, einen Torversuch gegen den per Bildverarbeitung gesteuerten Torwart RoboKeeper zu unternehmen. Zum Abschluss des Besuches im Fraunhofer-Institut unterzeichneten zudem das EffizienzCluster LogistikRuhr und das „Dutch Institute for Advanced Logistics“ (Dinalog) im Beisein des Königspaares und der Ministerpräsidentin ein Memorandum of Understanding.

Danach stand in der Zeche Zollverein in Essen ein Treffen mit Vertretern der niederländischen und deutschen Kreativwirtschaft auf dem Programm. Zum Abschluss nahmen die Gäste an einem deutsch-niederländischen Unternehmergipfel auf Schloss Moyland am Niederrhein teil.

Der niederländische König Willem-Alexander zog eine positive Bilanz seines zweitägigen Deutschlandbesuchs. Es seien Tage mit vielen interessanten Einblicken gewesen, sagte er am Dienstag zum Abschluss auf Schloss Moyland bei Kleve.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) schloss sich an: "Es war fantastisch zu sehen, wie eng die Verbindungen zwischen Holland und Nordrhein-Westfalen schon sind." Die unterschiedlichen Mentalitäten, die es durchaus auch gebe, seien kein Hinderungsgrund, sondern könnten sich im Gegenteil ergänzen und so eine besonders positive Wirkung entfalten.

Die Niederlande sind mit weitem Abstand vor China und Frankreich wichtigster Handelspartner des bevölkerungsreichsten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie sind auch das größte Investorenland in NRW. Fast 70 000 Niederländer leben in NRW - das ist die Hälfte aller Niederländer in Deutschland.
 

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