Chinesischer Staatspräsident in NRW

29. März 2014

Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping in NRW

Gespräch mit Ministerpräsidentin Kraft in Düsseldorf

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping machte im Rahmen seiner Europa-Reise auch Halt in Nordrhein-Westfalen. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat den Staatspräsidenten der Volksrepublik China am Samstag, 29. März 2014, am Düsseldorfer Flughafen empfangen.

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Begleitet wurde das chinesische Staatsoberhaupt von einer rund 200 Personen starken Wirtschaftsdelegation sowie von zahlreichen chinesischen Ministern.

„Ich freue mich, dass der chinesische Staatspräsident nach Nordrhein-Westfalen kommt und damit die engen Verbindungen zwischen uns und seinem Land betont. Unser Bundesland ist mit über 800 chinesischen Unternehmen das Zentrum der deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen und deshalb die richtige Wahl für den Wirtschaftsschwerpunkt seines Besuches“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Nach einem gemeinsamen Gespräch und dem protokollarischen Eintrag in das Gästebuch der Landesregierung besuchten die Ministerpräsidentin und das chinesische Staatsoberhaupt zusammen mit Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel den Duisburger Hafen, um bei der feierlichen Einfahrt des „Yuxinou“-Zugs dabei zu sein.
 

 

Der Güterzug verbindet Zentralchina mit Europa und transportiert seit 2011 Waren zwischen dem großen europäischen Binnenhafen Duisburg und der chinesischen Millionenmetropole Chongqing. Auf seinem Weg legt der Frachtzug rund 10.300 Kilometer zurück, von China durch Kasachstan, Russland, Weißrussland über Polen nach Deutschland. Er braucht 16 Tage und ist damit fast doppelt so schnell wie der Seeweg und halb so teuer wie Luftfracht. Der Yuxinou-Zug ist  ein „eindrucksvolles Beispiel für die Dynamik der Handelsbeziehungen“, betonte Ministerpräsidentin Kraft.

Während des Aufenthalts von Staatspräsident Xi in Duisburg absolviere seine Ehefrau Peng Liyuan ihr eigenes Besuchsprogramm in Nordrhein-Westfalen: In Begleitung von Schulministerin Sylvia Löhrmann fuhr die Ehefrau des Staatsoberhauptes zum Essener Burggymnasium, eine der ältesten und traditionsreichsten Schulen in Nordrhein-Westfalen. Hier nahm sie unter anderem an einer deutsch-chinesischen Unterrichtsstunde teil und war Zuschauerin des Theaterstücks „Goethe trifft Menzuis“, das von Schülerinnen und Schülern des Burggymnasiums aufgeführt wurde. Zum Abschluss des Besuchs trug sich Peng Liyuan in das Gästebuch des Gymnasiums ein.

 

Am Abend nahmen der chinesische Staatschef und seine Gattin sowie zahlreiche hochrangige Wirtschaftsvertreter aus Deutschland und China auf Einladung der Ministerpräsidentin an einem feierlichen Abendbankett in Düsseldorf teil. China und Nordrhein-Westfalen seien natürliche Partner bei Umwelttechnologie, Energieeffizienz und Stadtentwicklung, sagte die Ministerpräsidentin in ihrem Grußwort. „China hat sich zum Ziel gesetzt und arbeitet daran, Wirtschaftswachstum und Umweltschutz in ein neues Gleichgewicht zu bringen. Und in Nordrhein-Westfalen und Deutschland haben wir uns mit der Energiewende und dem Klimaschutz ebenfalls sehr ehrgeizige Aufgaben gestellt.“

 

Hannelore Kraft verwies dabei auch auf Handel und Investitionen in beide Richtungen. „Und trotz dieser schon heute sehr engen Wirtschaftsbeziehungen stehen wir doch eigentlich eher am Anfang und nicht am Ende eines gemeinsamen Weges“, sagte Kraft. Potenzial gebe es bei Maschinenbau, Bergbautechnik und Chemieindustrie. Bundeswirtschaftsminister Gabriel fügte in seinem Grußwort hinzu, es gehe nicht nur um wirtschaftliche Zusammenarbeit, sondern auch um Kulturaustausch.

Staatspräsident Xi Jinping betonte zum Abschluss in seiner Rede, bis 2020 wolle China durch weiteres Wachstum bescheidenen Wohlstand für alle erreichen. Er wies dabei auch auf die Chancen für Deutschland auf dem chinesischen Markt hin.

 

 

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