Karlspreis 2015 an Martin Schulz

Das Foto zeigt Ministerpräsidentin Kraft und EU-Parlamentspräsidentin Martin Schulz bei dessen Auszeichnung in Aachen mit dem Karlspreis 2015.
15. Mai 2015

Besondere Auszeichnung für den Präsidenten des Europäischen Parlamentes

Mehrere Staatsoberhäupter und Preisträger bei den Feierlichkeiten

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nahm am 14. Mai 2015 in Aachen an der Verleihung des Internationalen Karlspreises 2015 an den Präsidenten des Europäischen Parlamentes, Martin Schulz, teil. Die Ministerpräsidentin freute sich sehr über die Auszeichnung eines Nordrhein-Westfalen mit dem bedeutendsten Preis für Verdienste um Europa.

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"Ein würdiger Preisträger, mit Herz und Verstand für Europa" - mit diesen Worten würdigte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Auszeichnung von EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Schon im Vorfeld der Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses hatte die Ministerpräsidentin per Twitter ihrer Vorfreude Ausdruck gegeben:

 

Das Karlspreisdirektorium und Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp ehrten Martin Schulz im Krönungssaal des Aachener Rathauses „in Würdigung seiner bedeutenden Verdienste um die Stärkung des Parlaments und der demokratischen Legitimation in der EU“.

Anlässlich der Preisverleihung waren acht Staatsoberhäupter nach Aachen gekommen: Bundespräsident Joachim Gauck, der französische Staatspräsident François Hollande, der jordanische König Abdullah II. ibn al-Hussein, König Felipe VI. von Spanien, der finnische Präsident Sauli Niinistö, Petro Poroshenko, Staatspräsident der Ukraine, die litauische Präsidentin und Karlspreisträgerin Dalia Grybauskaité sowie die Bundespräsidentin der Schweiz, Simonetta Sommaruga.

Zudem wohnten der Verleihung mehrere Karlspreisträger der vergangenen Jahren bei, darunter Jean-Claude Juncker (2006), Donald Tusk (2010) und Herman Van Rompuy (2014). Insgesamt erlebten rund 1.000 geladene Gäste im Krönungsaal die Auszeichnung des neuen Preisträgers aus Würselen.

 

In seiner Dankesrede zeigte sich EU-Parlamentspräsident Schulz tief berührt und stolz darüber, als Kind der Region Aachen diese wichtige Auszeichnung der Aachener Bürger verliehen zu bekommen. Zugleich wies Martin Schulz in seiner Rede mit klaren Worten auf die aktuelle Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit hin: "Europa braucht endlich wieder Mut und Weitsicht, eine auf Langfristigkeit angelegte Politik! Anstelle des Krisenmanagements der letzten Jahre mit seiner Fokussierung auf Kurzfristiges, dieses auf Sicht fahren, dieses sich von Krisengipfel zu Krisengipfel hangeln, ist es höchste Zeit, dass wir die Probleme ehrlich benennen, sie wirklich anpacken und nachhaltig lösen."
 

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