Verleihung des Landesverdienstordens am 15. April 2015

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15. April 2015

Verleihung des Landesverdienstordens am 15. April 2015

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft verleiht den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen an 11 Bürgerinnen und Bürger

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat elf Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Präsidentenschlösschen der Bezirksregierung Düsseldorf übergab die Ministerpräsidentin diese besondere Auszeichnung und würdigte den Einsatz und die Leistungen aller Ordensträgerinnen und Ordensträger.

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Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat elf Bürgerinnen und Bürger mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen einer Feierstunde im Präsidentenschlösschen der Bezirksregie­rung Düsseldorf übergab die Ministerpräsidentin diese besondere Aus­zeichnung und würdigte den Einsatz und die Leistungen aller Ordensträ­gerinnen und Ordensträger. „Wir zeichnen heute ganz besondere Men­schen aus. Menschen, die Vorbilder sind, weil sie sich für andere einset­zen, weil sie anderen helfen, weil sie sich für Werte einsetzen. Ohne Werte kann unsere Gesellschaft nicht funktionieren.“

An die Ausgezeichneten gewandt sagte Hannelore Kraft: „Für Sie sind Menschenwürde, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz und Zivilcourage keine bloßen Worte – Sie erfüllen diese Begriffe mit Leben, seit vielen Jahren, Tag für Tag.“

Die Ministerpräsidentin hob das außerordentliche Engagement der
elf Bürgerinnen und Bürger für die Allgemeinheit hervor: „Unsere Wert­schätzung wird solchen Menschen zuteil, die sich - oft über Jahrzehnte – auf ganz unterschiedliche Weise für ihre Mitmenschen und damit für unsere Gesellschaft und damit für uns alle stark machen.“

Alle Ehrenamtlichen verbindet, dass sie sich freiwillig für etwas Gutes in unserer Gesellschaft einsetzten und viel mehr als nur ihre Pflicht täten. „Ihr Engagement ist nicht nur unbezahlbar - es ist unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Für diesen Einsatz danke ich Ihnen im Namen der Landesregierung von Herzen“, betonte Ministerpräsidentin Kraft in ihrer Rede.

Der Verdienstorden des Landes ist im März 1986 aus Anlass des 40. Geburtstages des Landes Nordrhein-Westfalen gestiftet worden. Er wird an Bürgerinnen und Bürger als Anerkennung ihrer außerordent­lichen Verdienste für die Allgemeinheit verliehen. Die Zahl der Landesorden ist auf 2.500 begrenzt. In den 27 Jahren seines Bestehens sind bisher knapp 1.500 Frauen und Männer mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet worden.

Die Ministerpräsidentin überreichte die Orden an:

  • Dietmar Bär, Berlin
  • Klaus J. Behrendt, Berlin
  • Alfred Beyer, Mülheim an der Ruhr
  • Anke Brunn, Staatsministerin a.D., Köln
  • Mevlüde Genç, Solingen
  • Heinz Hilgers, Dormagen
  • Friedrich Joussen, Duisburg
  • Hartmut Miksch, Düsseldorf
  • Dr. med Niels Pörksen, Bielefeld
  • Helmut Schorsch, Duisburg
  • Heinrich Schwettmann, Hüllhorst

Die Laudationes im Wortlaut

Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt aus Berlin und Köln

DDie Kölner Kriminalkommissare Max Ballauf und Freddy Schenk sind „Tatort“-Legenden. Heute aber stehen nicht die Rollen im Vordergrund, sondern die leibhaftigen Personen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt und ihr Engagement.

Im November 1997 wurde bei Dreharbeiten eines Krimis der Serie „Tatort“ in Manila die Idee geboren, eine Hilfsorganisation für Straßenkinder zu gründen. Der Film stellte die Themen des Menschenhandels und der Kinderprostitution in den Mittelpunkt der Handlung. Das Medienecho war enorm. Tief bewegt von den dramatischen Lebensumständen der Menschen in den Slums haben Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt dann 1998 gemeinsam den Verein „Tatort - Straßen der Welt e.V.“ gegründet. Heute können beide mit großem Stolz auf unzählige Hilfsprojekte und Maßnahmen zurückblicken, mit denen der Verein die Lebensbedingungen von zahlreichen Kindern in vielen Ländern der Welt verbessern konnte.

„Tatort - Straßen der Welt e.V.“ unterstützt insbesondere die philippinische Partnerorganisation, die Kinderrechts-Stiftung PREDA, dabei, Straßenkinder in einem eigens für sie errichteten Schutzzentrum unterzubringen, sie aus der Prostitution zu befreien und sie – wenn möglich – wieder mit ihren Familien zusammenzubringen. Außerdem machte der Verein mit der „Gefängniskinder-Kampagne“ auf die desolaten Haftbedingungen von rund 20.000 Kindern aufmerksam, die auf den Philippinen meist unschuldig oder wegen Bagatelldelikten verhaftet worden waren. Ein großer Erfolg dieser Kampagne war die Einführung des Jugendstrafrechts im Jahr 2006. Damit konnte die Unterbringung der inhaftierten Kinder ein Stück weit verbessert werden. 2010 wurde ein Wohnheim für haftentlassene Kinder errichtet. Darüber hinaus initiierte der Verein „Tatort-Straßen der Welt“ gemeinsam mit der Organisation MEDEA e.V. im südlichen Afrika den Aufbau von Nutzgärten und Schulen für zahllose Waisenkinder, deren Eltern an AIDS gestorben waren. In einem weiteren Projekt wird der faire Handel von Mangoprodukten unterstützt, die von Reformhäusern in Deutschland vertrieben werden. Mit den Erlösen wird Kindern in den Herkunftsländern ein menschenwürdigeres Leben ermöglicht.

Inzwischen haben Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt gemeinsam mit Ihren Mitstreitern und Partnerorganisationen auch in Deutschland zahlreiche Maßnahmen angestoßen, um benachteiligten Kindern zu helfen. Schulanfänger aus bedürftigen Familien werden mit Tornistern ausgestattet, Jugendbildungsprogramme für mehr Sozialkompetenz durchgeführt und Schülerwettbewerbe zum Thema „Vernetzte Erde“ ausgeschrieben, um junge Menschen zu ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung der Globalisierung zu beteiligen. Das alles sind beeindruckende, aber doch nur einige Beispiele für ihr herausragendes Engagement.

Im wirklichen Leben spielen Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt keine Rollen, sondern sind Vorbilder. Ich freue mich, Ihnen heute für Ihr Engagement den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen überreichen zu dürfen.

Alfred Beyer aus Mülheim an der Ruhr

Alfred Beyer engagierte sich für die Inklusion von Menschen mit und ohne Behinderungen, da gab es diesen Begriff noch gar nicht. Rund 40 Jahre ist das jetzt her.

1971 hatte ihn selbst ein schwerer Schicksalsschlag getroffen. Aufgrund einer schweren Erkrankung musste ihm ein Bein amputiert werden. Aber Alfred Beyer zog sich nicht zurück, sondern nahm sein persönliches Schicksal als Anstoß dafür, anderen Menschen zu helfen. Mit Ideenreichtum, Ausdauer und Beharrlichkeit setzte er sich fortan für ein barrierefreies Umfeld für alle Mülheimer Bürgerinnen und Bürger ein. Dabei sind ihm die sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins für Bewegungsförderung und Gesundheitssport Mülheim e.V. seit über 25 Jahren eine Herzensangelegenheit. Hier engagiert er sich für ein Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, und kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Der VBGS war der erste integrative Sportverein für Kinder und Jugendliche in Mülheim an der Ruhr. Seit 1989 ist Alfred Beyer sein erster Vorsitzender.

Mit viel Elan engagiert sich Alfred Beyer seit über 30 Jahren auch in der „Arbeitsgemeinschaft der in der Behindertenarbeit tätigen Vereinigung“ (AGB) in Mülheim, davon über ein Vierteljahrhundert (seit 1989) als ihr erster Vorsitzender. Unermüdlich setzt sich Alfred Beyer für ein barrierefreies Umfeld für alle Mülheimer Bürgerinnen und Bürger ein und plant regelmäßig öffentliche Projekte wie Aktionen zum Welttag der Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern entwickelte er ein AGB-Logo und baute die Homepage der Vereinigung.

Dabei nimmt es Alfred Beyer mit dem Prinzip des lebenslangen Lernens sehr genau: so ließ er sich in einer Maßnahme des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes zum ehrenamtliche Lotsen im Bereich der Behindertengesetzgebung schulen. Ziel dieser Maßnahme ist der Aufbau eines flächendeckenden Netzwerkes, um Hilfesuchenden umfassende Unterstützung geben zu können.

Mit ungebremstem Idealismus setzt sich Alfred Beyer seit über vier Jahrzehnten für das Wohl seiner Mitmenschen ein, vor allem für jene, die mit einem Handicap leben müssen. Er hat vielen Menschen Mut gemacht und die Chance eröffnet, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Das ist nichts weniger als gelebte Inklusion auf dem Weg zu einer gerechteren, solidarischen Gesellschaft.

Lieber Herr Beyer, nehmen Sie den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen als Zeichen unseres Dankes und unserer Anerkennung für Ihr Engagement. 

Anke Brunn aus Köln

Der amerikanische Nobelpreisträger für Chemie, Albert Szent-Györgyi, hat festgehalten: „Ein Wissenschaftler benötigt vier Dinge: 1. Einen Kopf zum Denken; 2. Augen zum Sehen; 3. Geräte zum Messen, und 4. Geld!“ Meine Damen und Herren, die Arbeitsteilung ist klar: für die Beschaffung von Geräten und Geld ist bei uns immer das Wissenschaftsministerium des Landes zuständig. Und natürlich – das weiß ich aus eigener Erfahrung – darf es immer ein bisschen mehr sein.

Dass Wissenschaftspolitik sehr viel mehr ist als die Beschaffung von Geld, dafür steht und dafür stritt die studierte Diplom-Volkswirtin Anke Brunn als Ministerin für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen. Mit Erfolg! Von 1985 bis 1998 hat sie nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern in der bundesdeutschen Wissenschafts- und Bildungsdebatte mehr als einmal den Takt vorgegeben und den Ton bestimmt. Ihre Reforminitiativen für nordrhein-westfälische Hochschulen fanden Nachahmung in der gesamten Republik, trotz mancher heftigen Auseinandersetzungen. Anke Brunn scheute keine dieser Debatten. Sie gehört zu jenen in der Politik, die sich nicht wegducken, sondern für ihre Überzeugung einstehen.

Als Wissenschaftsministerin hatte sie vor allem die Studierenden im Blick. Sie sollten unabhängig von ihrer sozialen Herkunft die bestmögliche Ausbildung an unseren Universitäten und Gesamthochschulen erhalten - und eine angemessene Unterstützung, die auch ein Auslandssemester ermöglichen sollte. Ihre Ausbildung sollte sich nicht allein an den Anforderungen der Wirtschaft orientieren, sondern zugleich einen kulturellen Zweck erfüllen. Bildungsgerechtigkeit war und ist für Anke Brunn ein hohes Ziel, das sie unermüdlich ins Visier nahm. Studiengebühren waren in ihren Augen ein Sündenfall der Hochschulpolitik, den sie vehement bekämpfte.

Über ihre Regierungsämter hinaus ist Anke Brunn eine der erfahrensten Parlamentarierinnen unseres Landes, ob im Düsseldorfer Landtag, im Berliner Abgeordnetenhaus oder natürlich vor Ort in Köln.

Maßgeblichen Anteil hatte Anke Brunn an der Gründung des Bonn International Center for Conversion. In dem international arbeitenden Forschungs- und Beratungsinstitut zu Fragen der Konversion militärischer Ressourcen war sie seit 1994 Mitglied des Internationalen Kuratoriums. In der Landesrundfunk- und Landesmedienkommission hat sie mitgearbeitet. Der Internationale Bund für Sozialarbeit kann auf ihren Einsatz ebenso zählen wie der Fachausschuss der Evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene oder die Gesellschaft für zeitgenössischen Tanz. Dort hat Anke Brunn als langjährige Vorsitzende vor allem den Ausbau des sehr erfolgreichen Projektes „Tanz in Schulen“ vorangebracht, das bundesweit Anerkennung genießt.

Für ihr vielfältiges Engagement für die Menschen unseres Landes erhält Anke Brunn heute den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mevlüde Genç aus Solingen

„Was ein Mensch an Gutem in die Welt hinausgibt, geht nicht verloren!“ Als Albert Schweitzer diesen tröstlichen und hoffnungsvollen Satz formulierte, kannte er selbstverständlich Mevlüde Genç nicht, aber er könnte diesen Satz für sie erdacht haben.

Mevlüde Genç verließ vor über 40 Jahren ihr kleines Dorf Mercimek in der Türkei, um in Deutschland gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren Kindern eine neue Heimat zu finden. Trotz sprachlicher Schwierigkeiten pflegte sie gute nachbarschaftliche Kontakte – ihre Kinder und die Kinder der Nachbarn spielten miteinander. Ganz selbstverständlich.
Dann kam der Tag, nach dem plötzlich nichts mehr selbstverständlich war.

Der 29. Mai 1993 veränderte ihr Leben grundlegend. An diesem Tag verlor Mevlüde Genç bei einem Brandanschlag auf ihr Wohnhaus in Solingen fünf Familienmitglieder. Diese abscheuliche, fremdenfeindlich motivierte Tat, verübt von vier jungen Deutschen, nahm ihr zwei Töchter, zwei Enkelkinder und eine Nichte. Weitere Familienmitglieder erlitten schwere Verletzungen. Die Menschen in Nordrhein-Westfalen, in der Bundesrepublik und darüber hinaus waren entsetzt über diese Tat. In dieser Situation wuchs Mevlüde Genç über sich hinaus. In einem Friedensappell unmittelbar nach dem Anschlag machte sie deutlich: Nur gegenseitiger Respekt und gegenseitige Wertschätzung können verhindern, dass so etwas noch einmal geschieht. Trotz des heimtückischen Anschlags entschied sich die Familie Genç, in Solingen zu bleiben. Ja, Mevlüde Genç nahm 1995 sogar die deutsche Staatsbürgerschaft an und setzte auch damit ein weithin sichtbares Zeichen für das friedliche Zusammenleben in unserem Land und in ganz Deutschland.

Dafür tritt Mevlüde Genç bis heute immer wieder nachdrücklich ein. Niemals sprach sie von Vergeltung oder zeigte Verbitterung. Auch vom Hass auf die Täter hörte man sie niemals reden. Vielmehr ist sie der Meinung, dass man einander helfen und einander verstehen muss. Mit dieser außergewöhnlichen Haltung trägt Mevlüde Genç als gläubige Muslimin maßgeblich zur interreligiösen und interkulturellen Verständigung bei. Mevlüde Genç ist eine starke Stimme gegen Fremdenfeindlichkeit geworden, die jene zum Schweigen bringt, die noch immer und immer wieder Intoleranz und Hass verbreiten wollen.

Mit Mevlüde Genç zeichnen wir heute eine Frau aus, die durch ihre menschliche Größe zu einem Vorbild dafür geworden ist, wie wir selber zum friedlichen Zusammenleben der Religionen und Kulturen in unserem Land beitragen können.

Liebe Mevlüde Genç, mit großem Respekt und Hochachtung vor Ihrer vorbildlichen Haltung überreiche ich Ihnen heute den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Heinz Hilgers aus Dormagen

„Das Kind muss nicht erst Mensch werden, es ist schon einer“, wusste der polnische Arzt, Kinderbuchautor und Pädagoge Janusz Korczak. Und wer, wenn nicht Heinz Hilgers, der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, würde das aus vollem Herzen bestätigen! Seit vielen Jahrzehnten hat der Vater von drei Söhnen es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kinder zu fördern, ihre Rechte zu stärken und alles dafür zu tun, dass ihre Familien ihnen gute Lebensperspektiven und echte Bildungschancen bieten können.

Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Heinz Hilgers insbesondere für die gewaltfreie Erziehung von Kindern ein. Es war sein maßgeblicher Verdienst, dass dieser Grundsatz, der im Alltag leider nicht so selbstverständlich ist, wie er klingt, im Jahr 2000 endlich Eingang ins Bürgerliche Gesetzbuch gefunden hat. Die wachsende Kinderarmut in Deutschland hat er, als sie noch kein öffentliches Thema war, schon früh zu einem gemacht und „Frühe Hilfen“ als Prävention gefordert. Der mehrfach wiedergewählte Präsident Heinz Hilgers ist ein Verfechter von Kinderrechten im Grundgesetz. Ihm ist es auch zuzuschreiben, dass der Deutsche Kinderschutzbund mit der Zeit an politischem Einfluss gewonnen hat. Als Experte ist sein Rat bei Gesetzentwürfen ebenso gefragt wie am „Runden Tisch“ der Bundesregierung zum Thema „Sexueller Kindesmissbrauch.“ Unermüdlich wirbt er mit der ganzen Kraft seiner inneren Überzeugung für soziale Gerechtigkeit und die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern. Für Fortbildungsmaßnahmen und Projekte des Deutschen Kinderschutzbundes gelingt es ihm immer wieder, Sponsoren zu finden und Spendengelder einzuwerben. Das Engagement von Heinz Hilgers ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Völlig zu Recht gilt er als absoluter Glücksfall für den Deutschen Kinderschutzbund.

Auch seine politische Vita ist eindrucksvoll: Nach seinen Jahren als Jugendamtsleiter der Stadt Frechen war er Fraktionsvorsitzender der SPD im Stadtrat, viele Jahre Jugendpolitiker im Landtag, dann zunächst ehrenamtlicher, von 1994 bis 1999 und erneut von 2004 bis 2009 hauptamtlicher Bürgermeister seiner Heimatstadt Dormagen. Und auch hier setzte er starke Akzente: Nicht nur ein früher Ausbau von Kita-Plätzen - lange vor Inkrafttreten des Rechtsanspruchs - und damit vorbildliche Betreuungs- und Erziehungsangebote gehen auf Heinz Hilgers zurück. Sein bundesweit bekanntes „Dormagener Modell“, das in vielen Kommunen Nachahmer gefunden hat, legt Wert auf frühe Hilfe und den vertrauensbildenden persönlichen Kontakt zu den Eltern - möglichst schon während der Schwangerschaft oder unmittelbar nach der Geburt. Sichtbarer Beleg für den Erfolg des Dormagener Weges sind die vielen Kommunen, die einen „Babybegrüßungsservice“ vor Ort aufgebaut und ehrenamtliche Familienpaten geschult haben.

Bei allen hohen Ämtern und großen Verdiensten ist Heinz Hilgers, längst Ehrenbürger seiner Stadt, bodenständig geblieben und tummelt sich mit großer Begeisterung im Dormagener Vereinsleben. Umso mehr freue ich mich, lieber Heinz Hilgers, Ihre vielfältigen Verdienste mit der Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen zu würdigen.

Friedrich (Fritz) Joussen aus Duisburg

„Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.“ Ganz im Sinne von Antoine de Saint-Exupéry war der Name Fritz Joussen über viele Jahre mit dem Aufschwung der ehemaligen Firma Mannesmann und der heutigen Vodafone Deutschland verbunden. Er setzte zukunftsweisende Impulse bei der Um- und Neustrukturierung der nordrhein-westfälischen Wirtschaft, indem er Vodafone Deutschland zu einem der führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland machte. Auch an der Entwicklung und Einführung der SMS zu einem marktfähigen, kommerziellen Produkt war er maßgeblich beteiligt.

Dabei war und ist Fritz Joussen ein Mensch, der seine Augen vor gesellschaftlichen Problemen nicht verschließt. So unterstützte er als Leiter der „Vodafone-Stiftung Deutschland“ intensiv die „Off Road Kids Stiftung“, ein bundesweit tätiges Hilfswerk für Straßenkinder. Erfolgreich setzte er sich für eine deutliche Erhöhung der Fördergelder ein, so dass „Off Road Kids“ zusätzliche Streetwork-Stationen in Dortmund, Hamburg und Köln eröffnen konnte. Dieses Projekt ist unübersehbar ein Herzensanliegen von Fritz Joussen.
Außerdem unterstützt er die Arbeit des „Atlantik-Brücke e.V.“, er hilft bei Veranstaltungen und Begegnungen mit den amerikanischen Partnern des Vereins, der mit „Young Leader Programms“ junge Führungskräfte auf beiden Seiten des Atlantiks fördert.

Fritz Joussens Einsatz für die Unterstützung junger Talente zeigt sich außerdem in dem von ihm betreuten Projekt „CEO of the Future“ – Europas größtem Wettbewerb für Führungskräftenachwuchs. Als Juror steht Fritz Joussen dabei jungen Erwachsenen für ein persönliches Coaching zur Verfügung.

Als Mitgründer der „Bonding Studenteninitiative e.V.“ besucht er Schulen, um mit den Schülerinnen und Schülern zum Beispiel über die Zukunft der Technik, der Berufe oder der Märkte zu diskutieren.

In seiner Zeit als Honorarkonsul von Finnland stellte Fritz Joussen fruchtbare Kontakte zwischen nordrhein-westfälischen Firmen und der finnischen Wirtschaft her.

Lieber Fritz Joussen, wer sich seit so vielen Jahren so erfolgreich für die Menschen am Rande der Gesellschaft, für die berufliche Förderung und Bildung junger Führungskräfte und für den Ausbau des Wirtschaftsstandortes Nordrhein-Westfalen stark macht, der hat den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen redlich verdient.

Hartmut Miksch aus Düsseldorf

„Raum und Licht und Ordnung. Das sind Dinge, die der Mensch genauso braucht wie Brot oder einen Platz zum Schlafen“, stellte der berühmte Architekt Le Corbusier fest. Man kann es aber auch so formulieren wie Hartmut Miksch: „Architektur ist mehr als das Bauen von Gebäuden!“

Hartmut Miksch ist keiner, der seine Person in den Vordergrund stellt. Ich hoffe aber, dass er diese kurze Laudatio aushalten wird. 1950 wurde Hartmut Miksch in Thüringen geboren, aber in Nordrhein-Westfalen ist er aufgewachsen und mit Nordrhein-Westfalen fühlt er sich besonders verbunden. Einen Beitrag zur Gestaltung des Landes zu leisten, das ist von Beginn seiner Berufstätigkeit an sein größtes Ziel. 1978 macht sich Hartmut Miksch gemeinsam mit einem Partner in Düsseldorf selbstständig und beginnt schon kurz danach sein Engagement für seinen Berufsstand.
Seit 1987 gehört er dem Vorstand der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen an und wurde 2001 mit beachtlichen 92 Prozent zu ihrem Präsidenten gewählt. Präsident blieb er bis 2013. Dann meinte er, jetzt sei einmal „ein Neuer“ an der Reihe. Seit 1975 Mitglied im „Bund Deutscher Baumeister“, arbeitet er seit 1980 in dessen Bundesvorstand mit. Bis 2001 war er Landesvorsitzender des BDB in Nordrhein-Westfalen und ist heute Mitglied des geschäftsführenden Landesvorstandes. Außerdem ist er Vorsitzender des Verwaltungsausschusses des Versorgungswerks der Architekten und Vorstandsvorsitzender der „Stiftung Deutscher Architekten“.

Im Interesse des Allgemeinwohls und des Verbraucherschutzes hat Hartmut Miksch gemäß der Devise „Nur wer gut ausgebildet ist, kann gut planen und bauen“ in all diesen Funktionen ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Hochschulausbildung und die Verantwortung der Architektinnen und Architekten für die regelmäßige Fort- und Weiterbildung gelegt. Dass Qualität vor allem im sozialen Wohnungsbau eine deutlich größere Rolle spielen muss, hat er schon früh erkannt und sich über Jahrzehnte dafür eingesetzt. So ist Hartmut Miksch Sprecher des Aktionsbündnisses „Impulse für den Wohnungsbau NRW“, das auf seine Initiative 2012 gegründet wurde. Mittlerweile wird diese Initiative von einem breiten Bündnis nordrhein-westfälischer Verbände, Kammern und Institutionen getragen und unterstützt, vom Städte- und Gemeindebund NRW ebenso wie vom nordrhein-westfälischen Städtetag. Sie alle stellen sich gemeinsam mit dem Architekten Hartmut Miksch der Herausforderung, ausreichenden und bezahlbaren Wohnraum in Nordrhein- Westfalen zu planen und zu bauen. Als Kuratoriumsmitglied der Landesinitiative „StadtBauKultur NRW“ setzt er sich für mehr Qualität in der Baukultur unseres Landes ein. In einer Reihe von gemeinsamen Projekten wie der „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in NRW“, dem „Schulbaupreis NRW“ oder dem „Landespreis für Architektur, Wohnungs- und Städtebau NRW“ ist Hartmut Miksch ein hochgeschätzter Partner der Landespolitik.

Ich freue mich, dieses herausragende Engagement für Nordrhein-Westfalen heute mit dem Landesverdienstorden auszeichnen zu dürfen.

Dr. Niels Pörksen aus Bielefeld

Dr. Niels Pörksen setzt sich seit vielen Jahrzehnten mit außergewöhnlicher Intensität für psychisch kranke Menschen ein. 1970 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie. Diese sozialpolitische Organisation tritt für eine Psychiatrie ein, die sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten orientiert. 1971 ist Niels Pörksen Mitbegründer der „Aktion Psychisch Kranke e. V.“, die bis heute Motor und Gestalter der Psychiatrie-Entwicklung in Deutschland ist. 1998 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern von „Lebensräume e.V.“, einem Verein für betreutes Wohnen und sozialpsychiatrische Hilfen in Bielefeld. Der Verein fördert insbesondere die ambulante Unterstützung von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und chronischen Abhängigkeitserkrankungen.

Noch heute, im stolzen Alter von 81 Jahren, engagiert sich Dr. Pörksen an vielen Stellen. Doch nicht nur in Deutschland hat er das Leben von psychisch kranken Menschen wesentlich verbessert. Auch in Polen und in der Ukraine hat er sich mit der erfolgreichen Gründung von Vereinen und Partnerschaften nachhaltig für die Verbesserung der Lebenssituation von psychisch kranken Menschen eingesetzt. Mit der Gründung der „Deutsch-Polnischen Gesellschaft für seelische Gesundheit“ hat Niels Pörksen dafür gesorgt, dass ethische, sozialpolitische und fachliche Themen länderübergreifend behandelt werden.

Mit dem Projekt „Partnership for Mental Health“ wird reformorientierte Psychiatrie in der Ukraine unterstützt. Auch bei diesem Projekt hat Niels Pörksen die Federführung übernommen. So koordiniert er zum Beispiel die Zusammenarbeit deutscher und ukrainischer Psychiater in vier Regionen der Ukraine. Diese intensive Kooperation hat bereits wichtige Reformen in der Ukraine angestoßen.

Dr. Niels Pörksen ist eine der prägenden Persönlichkeiten der Psychiatrie-Reform in Deutschland. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass diese Reform zu den erfolgreichsten und nachhaltigsten sozialen Reformprojekten der Bundesrepublik zählt. Stets hat er ebenso nachdrücklich wie erfolgreich die Menschen- und Bürgerrechte von psychisch Kranken verteidigt und damit ihr Leben menschenwürdiger, ja, menschlicher gemacht.

Der Summe und Vielfalt des Engagements von Dr. Niels Pörksen können wir hier in der Kürze der Zeit nicht gerecht werden. Sein Lebenswerk, seinen jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatz für psychisch kranke Menschen, würdigen wir mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
 

Helmut Schorsch aus Duisburg-Walsum

Weit vor unserer Zeit hat Theodor Fontane [1819-1898]) gedichtet: „Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du.“ So viel ist sicher: Die offenkundige Heimatliebe von Helmut Schorsch würde Theodor Fontane auch heute noch schwärmen lassen. Helmut Schorsch, vor 83 Jahren in Walsum geboren, stellt seine Heimatliebe bis heute unter Beweis. Der gelernte Elektriker, seit Jahrzehnten Gewerkschaftsmitglied und über Jahrzehnte im Bergbau tätig, entdeckte als Schüler bereits seine Neigung zum Fach Geschichte. Von Kindesbeinen an merkt er sich alle Geschichten, die über Walsum erzählt werden. Keine Überraschung also, dass Helmut Schorsch 1973 Mitglied im Heimatverein Walsum wird. Seit 1983, also seit über 30 Jahren, ist er sein Vorsitzender.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung 1975 wird die bis dahin selbständige Stadt Walsum ein nördlicher Stadtteil von Duisburg. Das ist für Helmut Schorsch offenbar das Signal für den Aufbau eines Archivs zur Walsumer Heimatpflege. Dieses Archiv baut er ab 1976 fast aus dem Nichts auf, genauer gesagt aus zwei Stehordnern im Keller der damaligen Vereinsbank. Heute umfasst das Archiv mehr als 190.000 schriftliche Dokumente (das älteste stammt von 1140), mehrere tausend Bilder, Fotos, Landkarten und über 200 Bücher. In einem Raum der alten Volkshochschule sichtet Helmut Schorsch eingehendes Material und arbeitet es akribisch in den Bestand ein, reist quer durch Deutschland und besucht unzählige Archive, um alles zur Geschichte Walsums herauszufinden und für die Nachwelt sicher zu stellen. Selbstverständlich findet sich auch in privaten Kellern und Dachböden der Walsumer und in Nachlässen so manches interessante Fundstück. Ganz gleich, ob Film, Foto, Zeitungsartikel, Vereins- und Schulchroniken, Kartenmaterial - für sein Heimatarchiv kann Helmut Schorsch fast alles gebrauchen. Und was zuvor verborgen war, bringt der Verein seit vielen Jahren mit seiner Jahresschrift „Walsumer Geschichte und Geschichten“ ans Licht der Öffentlichkeit. „Mister Walsum“ alias Helmut Schorsch schreibt nach wie vor etwa der Hälfte der Beiträge.

Aber Helmut Schorsch ist nicht nur der Mann im Archiv, sondern sorgt auch für ein reges Vereinsleben. Die Zahl der Mitglieder von einst 150 ist auf mindestens 400 angewachsen. Treibende Kraft ist Helmut Schorsch auch bei den Besichtigungsfahrten und Heimatabenden, die mehrmals im Jahr stattfinden. Dann hält er Vorträge zur Walsumer Geschichte und gibt jungen Menschen, die sich an ihn wenden, gerne jederzeit Hilfestellung. Nicht zuletzt ist es sein Verdienst, dass auch die anderen Walsumer Vereine dem Heimatverein eng verbunden sind.

Die zeitintensive Arbeit für sein Heimatarchiv hat Helmut Schorsch nie daran gehindert, selber zur festen Größe im Walsumer Vereinsleben zu werden: Über 60 Jahre, bis 2012, sang er im Männergesangsverein Walsum-Aldenrade im Chor und ist bis heute im Karnevalsverein „Alt-Walsum“ und im „Rheinischen Schützenbund e. V. 1872“ engagiert.

Das Ansehen von Helmut Schorsch reicht seit langem weit über Walsum und die Region hinaus. Sie, lieber Herr Schorsch, erfahren heute nicht die erste Auszeichnung Ihrer Verdienste. Umso mehr freue ich mich, dass es nichts Geringeres ist als der Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen, den ich Ihnen heute verleihen darf.

Heinrich Schwettmann aus Hüllhorst

„Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später“ – diese augenzwinkernde Weisheit von Wilhelm Busch kann Heinrich Schwettmann sicher bestätigen. Ausdauer hat er nun wirklich bewiesen. Über Jahrzehnte war Heinrich Schwettmann in den unterschiedlichsten Bereichen seiner Heimatregion engagiert. Er ist nicht nur das Paradebeispiel eines Kommunalpolitikers mit Leib und Seele. Als selbstständiger Handwerkermeister war er über einen sehr langen Zeitraum auch in seiner Raumausstatter-Innung aktiv. Als Meisterbeisitzer, als Obermeister und schließlich als Ehrenobermeister war ihm vor allem die Ausbildung des Berufsnachwuchses ein besonderes Anliegen. Und das galt auch für den eigenen kleinen Betrieb, in dem stets ausgebildet wurde. Auch auf Kreis- und Landesebene vertrat Heinrich Schwettmann über viele Jahre die Interessen seiner Innungskollegen mit großem Engagement.

Heinrich Schwettmann ist das, was man einen „Kümmerer“ nennt, einen, der jederzeit für alle da ist. Ab 1969 war er Ratsmitglied für die SPD, anfangs noch in der selbstständigen Gemeinde Holsen, nach der Kommunalen Gebietsreform in Hüllhorst. 20 Jahre lang, von 1979 bis 1999, war er Ortsvorsteher in Holsen. Als in dieser Zeit die Entscheidung fiel, die Grundschule im Ortsteil zu schließen, war Heinrich Schwettmanns Geschick gefragt. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern und mithilfe seiner exzellenten Verbindungen gelang es, die Nutzung des Gebäudes zum Wohle der Holsener Allgemeinheit zu sichern. Ein Dorfgemeinschaftshaus entstand, die Jugendmusikschule erhielt einen Standort und auch ein Feuerwehrgerätehaus fand Platz. Heinrich Schwettmann kümmerte sich um die nötige Zustimmung vor Ort – ebenso behutsam wie geschickt und ausdauernd. Sein Verständnis von guter Politik vor Ort ist, möglichst viele mit ins Boot zu holen und gemeinsam zur besten Lösung zu kommen. Darauf geht wohl auch zurück, dass man noch lange nach Ende seiner Amtszeit zur 750-Jahr-Feier im Jahr 2010 in Holsen das Motto vom „Dorf des guten Tons“ ersann. Eine Formel, die nicht nur auf das Material zur Dachziegelherstellung im Ort anspielte, sondern vor allem auf das freundliche, gemeinschaftliche Miteinander der Bürgerinnen und Bürger abhob.

Und auch das Vereinsleben belebte Heinrich Schwettmann. Als Mitglied mischte er fast in allen Vereinen aktiv mit, brachte vieles voran. Ob es die Schützen waren oder der Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge, dessen Arbeit ihm besonders am Herzen liegt, die Rassegeflügelzüchter oder der Sportverein - auf Heinrich Schwettmann war und ist immer Verlass. Dabei hat er sich nie als Einzelkämpfer, sondern immer als Mannschaftsspieler gesehen. Bis heute fehlt er bei kaum einer Veranstaltung und steht seinen Nachfolgern stets mit Rat und Tat zur Seite.

Für seine besonderen Verdienste als Kommunalpolitiker, für seine Kärrnerarbeit für die Demokratie vor Ort, erhält Heinrich Schwettmann den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

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