Notunterkunft im politischen Zentrum des Landes

12. Oktober 2015

Neue Unterkunft für Flüchtlinge am Rheinufer

Notunterkunft im denkmalgeschützten Mannesmann-Haus

Seit Ende September sind in Düsseldorf Flüchtlinge auch im Mannesmann-Haus der ehemaligen Vodafone-Zentrale untergebracht. Mit dem Rhein vor den Füßen, dem Wirtschaftsminister als Nachbarn und dem Landtag in Sichtweite. Der gesamte Komplex ist seit 2009 im Besitz des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW), steht allerdings seit dem Auszug der Vodafone-Hauptverwaltung Ende 2012 leer – ausgenommen das Hochhaus, in dem das Wirtschaftsministerium sitzt. Nun dient die Adresse für die Zwischenunterbringung von Flüchtlingen.

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Innenaufnahme des Mannesmann-Hauses

Insgesamt werden auf vier Etagen etwa 6500 Quadratmeter für die Unterbringung von rund 500 Flüchtlingen bereitgestellt. Im benachbarten sogenannten „Neubau“ dient das Erdgeschoss als Speisesaal. Alles in allem war der Gebäudekomplex noch gut erhalten.

„Vor allem waren es Brandschutz- und Sicherheitsmaßnahmen, die zu erledigen waren“, sagt der Objektmanager Thorsten Kankowski aus der Niederlassung Düsseldorf des BLB NRW. Der Brandschutz wurde verbessert, die beiden stillgelegten Paternoster geschlossen, alte Durchgänge zwischen den beiden Gebäudeteilen (Behrens- und Väth-Bau) des Mannesmann-Hauses als Fluchtwege wieder aufgemacht und einiges mehr.

Innenaufnahme des Mannesmann-Hauses

Insgesamt etwa 50 Duschen wurden ebenso bereitgestellt wie ein 400-Liter-Warmwassertank auf jeder Etage. Teppichböden wurden durch Estrich ersetzt und die denkmalgeschützte Holzvertäfelung mit einer Gipsverkleidung geschützt.

Für all diese Arbeiten stand Kankowski – zusammen mit seinen Kollegen Guenter Lippe und Sylvia Pietschmann-Winkler vom Servicecenter Bauaufsichtlichen Angelegenheiten des BLB NRW – der Bezirksregierung, dem Betreiberverein und der ausführenden Facility-Management-Firma mit Rat und Tat zur Seite. So konnten hier – wo zwischen 1946 und 1953 die NRW-Staatskanzlei angesiedelt war – nach nur drei Wochen Umbauzeit die ersten knapp 150 Flüchtlinge einziehen.

(Quelle: BLB NRW)

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