30 Jahre Deutsche Einheit
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30 Jahre Deutsche Einheit

Nordrhein-Westfalen feiert 30 Jahre Deutsche Einheit

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30. Jubiläum der Deutschen Einheit erstellt das Land Nordrhein-Westfalen ein digitales Erinnerungsbuch.

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Hier haben Sie als Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, darüber zu berichten, was Sie persönlich mit der Wiedervereinigung verbinden.
Haben Sie einen Partner aus den neuen Bundesländern? Sind Sie beruflich von West nach Ost oder von Ost nach West gezogen? Was hat sich durch die Wiedervereinigung für Sie persönlich erst ermöglicht? Vielleicht sind Sie auch so jung, dass Sie die Wiedervereinigung nur aus den Geschichtsbüchern kennen und wollen davon erzählen, ob es für Sie heutzutage noch eine Rolle spielt, ob Sie in Ost- oder Westdeutschland aufgewachsen sind? Das alles können Sie hier teilen. Jede Geschichte findet hier ihren Platz.
Sie können hier Texte, Fotos oder Videos einstellen und gemeinsam mit anderen Menschen aus Nordrhein-Westfalen Ihre persönlichen Geschichten und Erinnerungen teilen. Die Geschichten und Erinnerungen werden auf dieser Seite veröffentlicht und sollen in einem digitalen Erinnerungsbuch im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten zu 30 Jahren Deutsche Einheit, die in diesem Jahr vom 3. September bis zum 4. Oktober in Brandenburg stattfinden, präsentiert werden.

Die Einsendephase für unser digitales Erinnerungsbuch im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten zu 30 Jahre Deutsche Einheit ist abgeschlossen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die zahlreichen Erinnerungen, die Sie mit uns geteilt haben. Aktuell arbeiten wir daran, Ihre Beiträge zusammenzufügen und aufzubereiten.

Ab Anfang Oktober finden Sie, auf dieser Seite das digitale Erinnerungsbuch als PDF-Datei zum Download.

Bisherige Beiträge

Lutz Lienenkämper aus Meerbusch-Strümp

14.09.2020


Marie-Luise Knopp aus Düsseldorf

11.09.2020

Dreißig Jahre Deutsche Einheit bedeuten für mich dreißig glückliche Jahre in Düsseldorf, einer Stadt, von der ich lange nur träumen konnte. Aber diesen Traum musste ich mir schwer erkämpfen, denn als ich 1972 als junge Lehrerin in Leipzig empört die Anwerbeversuche der Stasi ablehnte, bekam ich die ganze Grausamkeit des menschenverachtenden DDR-Regimes zu spüren: Wohnungsdurchsuchung, Verfolgung und ständige Beobachtung, gewaltsame Trennung von meinem siebenjährigen Sohn Kai und schließlich die einjährige Gefangenschaft in dem grauenvollsten Frauenzuchthaus Deutschlands, Burg Hoheneck. Viele Mauern habe ich durchbrechen müssen, um meine Lebensziele zu erreichen. Der Weg war nicht immer einfach. In meinen Büchern beschreibe ich die Aufs und Abs, den steinigen Weg und die vielen schönen Momente, die das Leben mir beschert hat. Ein ganz besonderer Dank gilt meinem Sohn Kai für seine unerschütterliche Liebe und seinen Mut. Danken möchte ich aber auch der Bundesrepublik für den Freikauf und dafür, dass wir in Freiheit leben dürfen.

Porträtfoto

Andrea Milz aus Königswinter

11.09.2020


Michael Schwerk aus Köln

10.09.2020

Ich verbinde mit diesem „Tag zur deutschen Einheit nicht nur noch einmal unglaubliche Freude, sondern auch Dankbarkeit an jene Männer und Frauen, die diesen Tag erst ermöglicht haben. Dazu zählt natürlich auch Günter Schabowski, der seinen „Zettel" am 9.11.1989 in den Wirren der Pressekonferenz verliest und damit den DDR-Bürgern den Zugang zu den Grenzübergangsstellen ermöglicht hat. Die Konfusion der „Organe" ist ja vielfach dokumentiert worden und führten bis zur totalen Hilfslosigkeit. Bei mir ist dieser Vorgang deshalb von großer Bedeutung, weil ich 1966 als 22- jähriger genau an dieser Stelle unter Lebensgefahr an der Bornholmer Straße über die Sektorengrenze geflohen bin. Ich habe dann die Geschichte meiner Flucht aufgeschrieben und Herrn Schabowski zugeschickt. Lesen Sie bitte selbst, was er zu seinem Werdegang und der späten Einsicht sehr offen zu sagen hat.

PorträtfotoEingescannter BriefwechselEingescannter BriefwechselEingescannter BriefwechselEingescannter Briefwechsel
 

Mark Speich aus Köln

10.09.2020

In meiner Erinnerung gehört 1990, das Jahr der Wiedervereinigung, untrennbar mit dem Epochenjahr 1989 zusammen: Der Wehrdienst beginnt noch ganz im Zeichen des Kalten Krieges, obwohl der Eiserne Vorhang in Polen und Ungarn erste Risse erfahren hat. Dann der Glücksmoment des 9. November, doch die Freude über die Worte Hans-Joachim Friedrichs prallt an die gleichgültige Gelassenheit der Anderen und der Wunsch, nach Berlin zu fahren, wird durch die Mauern der Kaserne uneinlösbar begrenzt. So bin ich in historischer Stunde Zuschauer aus der Ferne. Das gilt auch für den großen Auftritt Helmut Kohls in Dresden am 19. Dezember, aber der emotionalen Wucht dieser Rede und der Stimmung des zu einem Wir drängenden Volkes kann ich mich auch am Bildschirm nicht entziehen. Spätestens an diesem Tag ist klar, dass die Wiedervereinigung kommen wird. Natürlich kommt sie auch, weil das politische Tauwetter in der damaligen Sowjetunion Gespräche ermöglicht, die noch vor kurzem undenkbar waren – und vor allem weil uns unsere amerikanischen Freunde und Partner mit George Bush an der Spitze entschlossen, mutig und uns Deutschen Vertrauen schenkend in unserem großen politischen Ziel unterstützt haben. Ihnen und Helmut Kohl verdanken wir auch die Verankerung eines wiedervereinigten Deutschland in den Bündnissen des Westens. Kurz nach den ersten freien Volkskammerwahlen am 18. März folgt eine Reise nach Thüringen: ich erfahre die unsichere neue Freundlichkeit der Grenzer, das Freiheitsgefühl auf der Wartburg, die Herzlichkeit der Menschen auf den Straßen und in den Kneipen – aber noch donnern in waghalsiger Fahrt die Militärtransporter der Roten Armee durch Weimar. Den Abend des 3. Oktober 1990 erlebe ich dicht gedrängt auf dem Bonner Marktplatz: Auf dem Rathausbalkon steht im Begeisterungstaumel Norbert Blüm und in der Menge verdrießlich vor der Wiedervereinigung warnend Hans-Christian Ströbele. Diesen matten Kassandrarufen zum Trotz ist das Glücksgefühl unbeschreiblich – und heute frage ich mich gelegentlich, wo es geblieben ist und warum es nicht möglich war, dieses Gefühl in die Zukunft retten.

Porträtfoto

Serap Güler aus Köln

09.09.2020

Auch nach 30 Jahren bekomme ich Gänsehaut, wenn ich an die Bilder des 9. Novembers 1989 denke. Ich war damals zwar gerade erst einmal neun Jahre alt, wusste aber schon, dass etwas Großes in der Luft liegt. Dass wir heute in einem vereinten Deutschland leben, haben wir den vielen mutigen Menschen zu verdanken, die damals für die Freiheit friedlich auf die Straße gegangen sind. Ihnen gebührt auch nach 30 Jahren der größte Respekt.

Porträtfoto

Ulrike Göser aus Mönchengladbach

09.09.2020

Ich bin in Süddeutschland aufgewachsen mit freundlich von den Panzern heruntergrüßenden „Amis“, deutsch-amerikanischen Freundschaftsfesten und dem ersten McDonald´s weit und breit. Mir war schon im Teenageralter bewusst, dass diese Umstände nicht selbstverständlich waren. Wir hatten als Familie den Todesstreifen besichtigt, mit Schrecken haben wir im Fernsehen von Fluchtversuchen und tödlichen Schüssen an der Grenze erfahren und hin und wieder-über Heilig Abend und ohne Ehepartner-besuchten uns entfernte Verwandte aus der DDR. Den Mauerfall habe ich im Fernsehen verfolgt und war neidisch auf die älteren Freunde, die sich spontan ins Auto setzten und nach Berlin fuhren. Dass dieses zutiefst unmenschliche Regime zu Fall kam und Deutschland wiedervereinigt wurde, empfand ich uneingeschränkt als großes Glück für alle. Um es mit Marius Müller-Westernhagen zu sagen: Freiheit, Freiheit ist das einzige, was zählt.

Ina Scharrenbach aus Kamen

08.09.2020


Isabel Pfeiffer-Poensgen aus Köln

08.09.2020

Die Wiedervereinigung vor 30 Jahren war für mich persönlich, wie auch in der Wissenschaft und in der Kultur eine aufregende Zeit. Ich war zu dieser Zeit Kanzlerin der Hochschule für Musik in Köln und habe die Ereignisse, wie alle, mit großem Interesse verfolgt. Zur Unterstützung der Verwaltung, die neu organisiert und aufgebaut werde musste, gingen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Wissenschaftsministerium nach Brandenburg, in das „Patenland“ von Nordrhein-Westfalen. Durch die Öffnung der Grenzen wurden zahlreiche Kulturgüter endlich wieder zugänglich. Als Westdeutsche konnte man in dieser Zeit wahrlich auf kulturelle Entdeckungsreise in den neuen Bundesländern gehen und zahlreiche Kulturschätze entdecken. Heute freue ich mich über die wissenschaftliche und kulturelle Vielfalt des wiedervereinigten Deutschlands, die ich als Ministerin für Kultur und Wissenschaft mitgestalten darf.


Klaus Kaiser aus Düsseldorf

07.09.2020

Im Herbst des Jahres 1989 demonstrierten Menschen in Leipzig und anderen Städten der DDR unter großen Gefahren friedlich für Freiheit und Demokratie. Angesichts der gewaltsamen Niederschlagung früherer Demokratiebewegungen im kommunistischen Machtbereich, mussten die Demonstrantinnen und Demonstranten auch 1989 mit Gewalt und Repression rechnen. Aber es kam anders: durch den friedlichen Protest beendeten sie die SED-Diktatur und ebneten den Weg für die deutsche Wiedervereinigung.

Ihr Ruf „Wir sind das Volk!“ ist in das sprachliche Gedächtnis unserer Zeit eingegangen. Er erinnert uns daran, dass wir ALLE das Volk sind, denn in er Demokratie gibt es das Volk nur im Plural. Diese Vielschichtigkeit ist anstrengend und fordert uns heraus, aber sie ist die Grundlage unserer freiheitlichen, demokratischen Grundordnung. Kein Einzelner und keine Gruppe darf je wieder beanspruchen, allein für „das“ Volk zu sprechen.


Jeroen Andreß aus Bad Honnef

07.09.2020

Die Wiedervereinigung ist das größte positiv besetzte Ereignis der neueren deutschen Geschichte. Persönlich habe ich zwar keine Erinnerungen bin aber in einem zusammenwachsenden Deutschland groß geworden. Meine erste Begegnung mit dem Thema Wiedervereinigung war tatsächlich in der Grundschule, als ich anlässlich eines 3. Oktober spontan einen Aufsatz schrieb. Deutschland ist zwar zusammengewachsen, aber ungleichmäßig. Viele Menschen sind zum Arbeiten in den Westen Deutschlands gegangen und kehren jetzt zum Renteneintritt in ihre alte Heimat wieder zurück. Viele Frauen aus dem Osten haben im Westen geheiratet. Leider oft nicht umgekehrt. Nur wenige Westdeutsche sind in den Osten, außerhalb Berlins, gegangen. Das ist sehr schade für die gemeinsame deutsche Entwicklung. Trotz allem, Deutschland ist wiedervereinigt und das ist gut so!

Sebastian Böttger aus Bad Honnef

03.09.2020

Ich selbst bin ein Kind der 1990er und habe nur noch die Nachwehen der Wiedervereinigung miterlebt. Mein Geburtsort liegt in Altenburg im östlichsten Landesteil von Thüringen. Meine Liebe zum Rheinland zog mich aber schließlich in die Nähe von Bonn, wo ich nunmehr seit über 10 Jahren lebe. Das Rheinland ist meine Heimat, wobei ich meine Wurzeln nie vergessen habe. Mehrere Male im Jahr fahre ich nach Altenburg um Familie und Freunde zu besuchen. Insofern bin jemand, der beide Welten kennt. Altenburg ist eine historisch gewachsene, ehemalige Residenzstadt mit einer über 1.000 jährigen Geschichte. Die Wende hat jedoch auch hier tiefe Spuren hinterlassen. Von den ehemaligen 55.000 Einwohnern leben heute nur noch knapp 32.000 Einwohner dort. Der wirtschaftliche Niedergang, verursacht durch ein marodes autoritäres DDR-Regime wehrt bis heute fort. Trotz der vielen Milliarden von Euro die seither in den Aufbau der neuen Bundesländer geflossen sind, ist in vielen insbesondere ländlichen Regionen wie das Altenburger Land dennoch viel zu wenig passiert. Nach meinem Eindruck wollen die Menschen dort keine weiteren Milliarden an Hilfspaketen. Sie suchen nach einem Weg und einer Zukunft, die sie mit ihrer eigenen Hände Arbeit aufbauen können. Darüber hinaus bedeutet für mich Wiedervereinigung, dass die Menschen beider Landesteile nach nunmehr 30 Jahren endlich anfangen müssen, die Geschichte und die Biografien der jeweils Anderen versuchen zu verstehen. Nicht durch eine Brille der moralischen Überheblichkeit, wie es bisher sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern der Fall ist. Verständnis, Respekt und Anerkennung der Leistungen des jeweils Anderen ist der Weg, der die Wiedervereinigung unseres Landes vollenden wird. Wenn es gelingt, auch diese Risse zu überwinden, werden auch Populisten nichts mehr finden, wo sie ihre Keile ansetzen können. Zum Wohle unserer Demokratie.

Markus Schumacher aus Grevenbroich

03.09.2020

Vor dreißig Jahren war ich noch ein kleines Kind. Während ich mit meinen Eltern die Nachrichten sah, spürte ich allerdings schon: Da passiert etwas ganz Großes, Einmaliges. Ich erinnere mich an weinende, sich glücklich in den Armen liegende Menschen. Gut, dass Deutschland wieder vereint ist. Freiheit ist nicht selbstverständlich, niemals. Und wir müssen sie immer neu verteidigen. Das wird in diesen Tagen wieder besonders spürbar.

Hudson Luis aus Köln

02.09.2020

30 Jahre Wiedervereinigung – 30 Jahre – so alt werde ich in diesem Jahr selbst. Die Deutsche Einheit und mein Leben entwickelten sich also quasi parallel. 30 Jahre, ein guter Zeitpunkt um einmal zu rekapitulieren: Eine aufwendige Umfrage kam 2016 noch zu dem Schluss: Deutschland sei das beste Land der Welt. Es war ein erster Platz, der irgendwie schmeichelte. Deutschland, die Nummer eins unter den Ländern der Welt nach fast 30 Jahren Wiedervereinigung. Toller Mittelstand und hervorragender Unternehmergeist, das attestierte eine ausgeklügelte Umfrage vom US-Magazin „US News & World Report“, der Wirtschaftsfakultät der University of Pennsylvania und der Marketingagentur Y&Rs BAV Consulting. Die Umfrage wurde selber in Deutschland durchgeführt. Deutschland kam unter den Deutschen nur auf Platz 8. Fazit: Vielleicht sollten wir manchmal nicht so hart mit uns selbst umgehen. Für viele in der Welt, steht Deutschland für ein Land in dem Stabilität, Freiheit und Demokratie herrscht. In einem getrennten Deutschland wäre das so wohl nie möglich gewesen. Und deshalb ist es wichtig sich immer wieder vor Augen zu führen, dass diese Privilegien in einem freien geeinten Land zu leben, vor 30 Jahren hart erkämpft wurden und immer noch tagtäglich erkämpft werden müssen.

Porträtfoto

Frank Hoffmann aus Bochum

02.09.2020

1000 Zeichen reichen nicht aus, um über meine persönliche und familiäre Bindung zu Menschen in Mecklenburg, Cottbus, Mittweida oder Dresden zu sprechen, um mein wissenschaftliches Interesse an einer Durchdringung des SED-Staats zu erklären oder den Wunsch, zum Verständnis zwischen Ost und West beizutragen und Respekt vor der Lebensleistung der Menschen in Ostdeutschland zu zeigen. Stattdessen erinnere ich an Frauen und Männern, die in der DDR schon vor 1989 mutig für Ihre Freiheit eingetreten sind, oft um den Preis politischer Verfolgung und Inhaftierung. Heute darf ich sie – die VOS-Zeitzeugengruppe in NRW – bei Veranstaltungen an Schulen in unserem Bundesland begleiten. Ihre Berichte über das Leben im „anderen“ Deutschland wecken viel Interesse und Verständnis - und sie zeigen den fundamentalen Unterschied von Demokratie und Diktatur. Gerade heute ist dies Engagement unverzichtbar. Näheres: https://www.ruhr-uni-bochum.de/deutschlandforschung/Besonderes_Zeitzeugen.htm

Andreas Bothe aus Düsseldorf

02.09.2020

Zwei Tage, die bleiben: Der 9. November 1989 und der 3. Oktober 1990. Voller Dankbarkeit und mit Gänsehaut erinnere ich mich an diese Tage, die ich als junger Student vor Ort in Berlin erleben durfte.


Julia Grün aus Bonn

01.09.2020

30 Jahre Wiedervereinigung bedeutet für mich grenzenlose Freundschaft. Wenn ein sehr guter Freund plötzlich in seinem thüringischen Dialekt in einer kölschen Kneipe spricht und wir gemeinsam lachen, dann denke ich zwar nicht über den Mauerfall nach, aber genau solche Alltagssituationen verdeutlichen, welchen emotionalen Wert die deutsche Einheit für mich hat. 30 Jahre Wiedervereinigung bedeutet für mich Erfahrungswerte meiner Eltern weitergeben. Auch wenn ich die damalige Situation aufgrund meines Alters nicht miterlebt habe, habe ich bei den Erzählungen meiner Eltern das Gefühl, als sei ich vor Ort gewesen. Dieses Wissen möchte ich meinen zukünftigen Kindern ebenfalls mit auf ihren Lebensweg geben. 30 Jahre Wiedervereinigung bedeutet für mich Alltag. Selten ist der Gedanke über die Deutsche Einheit in meinem Kopf, wenn ich meine Tagesroutinen durchlaufe, dennoch gäbe es meinen Alltag in seiner jetzigen Form nicht ohne die Wiedervereinigung.

Jacqueline Linkamp aus Hamm

01.09.2020

Aus der heutigen Perspektive rufe ich mir immer wieder ins Gedächtnis, dass die Wiedervereinigung - auch nach dem Mauerfall - keineswegs eine Selbstverständlichkeit war. Dieser Aspekt ist mir aber sehr wichtig. Denn die Bilder vom Mauerfall haben den Weg zur Einheit geebnet, aber die Deutsche Einheit konnte nur durch unsere starke europäische Gemeinschaft und die Verhandlungen in der EU gelingen. Deswegen feiere ich beim 30-jährigen Jubiläum der Wiedervereinigung nicht nur die Deutsche Einheit, sondern auch einen Meilenstein der Europäischen Union.

David Kerkenhoff aus Kalkar

01.09.2020

Der Kampf gegen die DDR-Diktatur ist einer der größten demokratischen Errungenschaften der letzten 50 Jahre in ganz Europa - möge er Vorbild sein für Belarus oder auch Hongkong!

Laura Schlichting aus Bonn

01.09.2020

Ich bin ein Wendekind - im Mai 1990 brachte mich meine Mutter in Ostdeutschland im sorbischen Dorf Räckelwitz zur Welt. Dort stand damals wohl das einzige Krankenhaus mit Geburtsstation weit und breit… und für Jahrzehnte wurden dort Generationen geboren. Die nächst gelegene Kinder-Polyklinik war in Bautzen, fast eine Ewigkeit an Fahrzeit mit dem Trabbi, die mein Vater dann auf sich nehmen musste. Heute beschert mir dieser Ort oft lustige Einstiege für Small-Talk-Gespräche. Das ostsächsische Hinterland bleibt so wenigstens noch etwas in Erinnerung.… Mittlerweile bin ich ein "Wossi"… Einen sehr emotionalen Moment erfuhr ich als meine mittlerweile verstorbene Omi am Tag der deutschen Einheit 2011 mit mir gemeinsam im Studentenwohnheim gefrühstückt hat und meinte: "Das hätte ich nicht für möglich gehalten, dass ich mal im "Westen" am 3.10. frei frühstücken kann - umgeben von Studierenden aus China, USA, Jemen, Russland, England und Co.

Alexander Richter-Kariger aus Emsdetten

01.09.2020

Ich bin 70 Jahre und habe die Hälfte davon in der DDR und die andere Hälfte in der Bundesrepublik Deutschland, nämlich hier im Münsterland, verbracht. Ich bin 1985 aus der Haft hierhergekommen und wollte in die USA. Ich habe schnell gemerkt, dass ich für die soziale Integration die besten Bedingungen in NRW finde. Viele Menschen, privat und in den Ämtern oder aus der Politik, haben mir geholfen. Heute helfe stattdessen ich anderen und bin auf vielen Ebenen vernetzt. Das betrifft sowohl die Unterstützung von Flüchtlingen wie auch die Zeitzeugen-Arbeit an den Schulen in NRW und unsere Senioren-Agenda. Ich bringe meine Erfahrungen ein und lerne selbst (!) dazu. Dass wir nun auf 30 Jahre deutsche Einheit zurückblicken, ist ein Glücksfall.

Susan Schneider aus Mönchengladbach

29.08.2020

Ich komme aus den Osten und ich war 14 als die Wende war. Die Zeit damals war sehr politisch und merkwürdig. Viele Freunde veränderten sich. Ende der Neunziger zog ich arbeitsbedingt in den Westen. Hier bin ich einigen Vorurteilen begegnet, aber viel mehr habe ich Freunde gefunden. Später dann meinen Mann. Unserem Sohn erzählen wir von dem Unterschied Ost und West und er kann sich das gar nicht vorstellen.

Mareike Geßner aus Kamen

29.08.2020

Ich bin 1990 geboren, ein Weltmeister-Kind, ein Wiederverinigungskind. Doch bin ich halb und halb. Halb Wessi, halb Ossi. Die Familie von meinem Vater kommt aus dem Osten. Dresden, Leipzig, Meißen und noch weiter östlich in Schlesien liegen die Wurzeln meiner Vorfahren. Die Familie meiner Mutter war "schon immer" im Westen. Dortmund, Sauerland, Salzgitter. In den 50ern sind die Eltern meines Vaters in den Westen gekommen um Arbeit zu finden. Dann kam die Mauer und meine Großeltern wurden von ihrer Familie abgeschnitten. Der Kontakt ist nie abgerissen. Die Wessis besuchten die Ossis so oft es ging. Meine Schwester, ältere Cousine und Cousin im Osten sind in den 80ern geboren. Ich und meine jüngere Cousine und Cousin nicht nach DDR Zeiten geboren. Zu großen Feiern sehen wir uns. Jetzt endlich im Westen und Osten. Der Osten ist Heimat für mich. Dort liegen die Wurzeln meiner Großeltern und auch meine. Dort standen die Geburtshäuser, Fabriken und Firmen meiner Familie.

Ella Gemünd aus Düsseldorf

28.08.2020

Was die Wiedervereinigung für Deutschland eigentlich bedeutet hat, ist mir erst bei einem Besuch auf Zypern wirklich bewusst geworden. Im Rahmen einer Jugendbegegnung wurden junge Deutsche aus Ost und West mit Zyprioten von beiden Seiten der Insel zusammengebracht. Das Thema war die Teilung des Landes. Von anderen in meinem Alter zu hören, wie es sich anfühlt, wenn man permanent durch eine Grenze getrennt ist, hat mir das große Privileg vor Augen geführt, niemals in einem geteilten Land gelebt haben zu müssen. Gleichzeitig zeigt diese Erfahrung, wie sehr Erinnerung und Verständnis vom persönlichen Kontakt abhängt. Daher wünsche ich mir, dass viele junge Menschen die Chance nutzen und mit Zeitzeugen der Wiedervereinigung ins Gespräch kommen.

Ralf Hülsmann aus Kempen

28.08.2020

Seinerzeit in den Katastrophenschutzdienst einberufen und im Nachdienst in der Lagerleitung eines Übergangslagers Dienst geschoben. Ein Fall, für den es beim HVB des Kreises Viersen nicht mal ein Formular gab. Je nach Woche war es dann ne Übung, oder Einsatz wurde manuell ergänzt. Spannende Zeit. Vieles ist gut und begrüßenswert gelaufen. Nicht jede Entscheidung war richtig - das kann aber auch kaum der Anspruch sein. Es war ein einmaliger Prozess in der Welt unter hohem Zeitdruck. Manches wird noch weitere Jahrzehnte dauern. So zB bis es Bildung, Wirtschaftskraft, soziale Werte etc sich angleichen. Generationsfrage. Der Besuch der Botschaft in Prag ein Jahr danach (und nochmals vor ein paar Wochen) war wiederum etwas Besonderes.


Heinrich Falkenstein aus Lippstadt

27.08.2020

Wir waren in dem Sommer in Tann/Rhön im Urlaub und haben eine Fahrt mit dem Bus entlang der Grenze gemacht. Mir ist heute noch der Satz des Reiseführers „vielleicht erleben unsere Kindeskinder mal, dass diese Grenze wegfällt“ in den Ohren. Um so emotionaler war dann der Herbst für uns.

Roland Mattke aus Krefeld

26.08.2020

Mein Vater feierte am Tag der Maueröffnung seinen 45. Geburtstag und saß völlig sprachlos und mit Tränen in den Augen vorm Fernseher ...... ! Ein Ereignis, das er sich niemals mehr erträumt hätte.

Ulrike Flume aus Düsseldorf

26.08.2020

Ich bin in Brandenburg geboren und aufgewachsen, mein Mann kommt aus Hessen. Ohne den Mauerfall und die Wiedervereinigung hätten wir uns nie getroffen. Wir wären nie zusammen nach Düsseldorf gezogen. Und wir hätten nie unser wunderbar lebensfrohes und wildes Kind bekommen. Aus diesem Grund haben alle Ereignisse aus der Wendezeit 89/90 einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen.

Felix Frank aus Essen

26.08.2020

Ich selbst bin zu jung, um die Wiedervereinigung bewusst miterlebt zu haben. Ich war gerade 9 Monate alt. Mit etwa 14 Jahren bin ich von Thüringen nach Bayern gezogen und schließlich mit 19 der Liebe wegen im Ruhrgebiet gelandet. Diese Beziehung war nicht von Dauer, dennoch bin ich hier geblieben, ich fühle mich hier tatsächlich sehr wohl, in einem vielfältigen und toleranten Ruhrpott, wo man direkt ist und das Herz am rechten Fleck trägt. Mittlerweile bin ich mit einer Recklinghausenerin verheiratet und bin in Essen vollends angekommen.

Andreas Ihrig aus Aachen

26.08.2020

Ich habe seit 1984 in Berlin (West) gelebt, eine coole Stadt. Am 9. November 1989 kam ich gegen 22 Uhr nach Hause in meine Wohnung im Wedding und hatte schon den Schlafanzug an, als ich noch Tagesthemen gucken wollte. Hajo Friedrichs berichtete, dass sich an der Bornholmer Brücke etwas tut und eventuell die Schlagbäume bald hochgehen. So schnell habe ich mich noch nie angezogen und war kurz danach an Ort und Stelle. Dann kamen schon die ersten Ost-Berliner unter lautem Applaus durch die Absperrungen, es war unglaublich emotional. Gefühlt 90% wollten nur mal eben zum Ku'damm :-) Dann kamen die ersten Fahrzeuge und Bollerwagen, voll gepackt mit Hab und Gut, die haben der Öffnung nicht getraut und wollten ausreisen. Später sind wir dann ganz vorsichtig an den Vopos vorbei in den Prenzlauer Berg gegangen. Das war eine andere Welt. Die Zeit danach war bewegend, wunderschön und einfach nur Wahnsinn. Ein paar Jahre später bin ich selbst in den Prenzelberg gezogen und von da aus nach Aachen.

Petra Oberdieck aus Rietberg

26.08.2020

Wir hatten 1990 einen Besuch bei Freunden in Dresden geplant. Genau an dem Tag als es losgehen sollte, wurden die Grenzen geöffnet. Einige haben uns für verrückt erklärt - aber wir sind trotzdem gefahren. Ich werde nie das Bild auf der Autobahn vergessen: Auto an Auto, Trabi und Wartburg, eine endlose Schlange. Und wir - wir fuhren ziemlich allein gen Osten.

Kornelia Leue aus Eitorf

26.08.2020

Ich kann mich daran erinnern, wie meine Eltern zu uns (mich (6) und meinen Geschwistern (16/21)) gesagt haben. „Bei keinem die Tür auf machen, egal wer es ist, sonst seid ihr weg.“ Meine Eltern waren bei den Demos dabei. Wir hatten große Angst aus der Familie genommen zu werden. Nach der Wiedervereinigung habe ich meine Mutter gefragt was jetzt anders ist. Sie meinte nichts, nichts ist anders. Wir wohnten weiterhin im selben Haus, im selben Ort. - ich komme aus Thüringen

Anja Westphal aus Beckum

26.08.2020

Ich bin in der DDR aufgewachsen und lebe seit 19 Jahren hier in NRW. Trotz Wiedervereinigung bin ich im Herzen immer ein Ossi, denn es war nicht alles schlecht und man war doch glücklich. Man kannte es halt nicht anders. Ich denke in den Generationen, die in einem Deutschland geboren sind und so aufwachsen, existiert nicht Ost und West, sondern es ist eins. Ich bin froh, dass die Wende kam, auch wenn im Osten nicht alles gleich ist wie im Westen, siehe Lohn usw. Nie wieder soll eine Mauer dazwischen stehen.

Vanessa Freitag aus Brakel

26.08.2020

Ich war erst dreieinhalb Jahre alt, trotzdem erinnere ich mich daran, dass der Fernseher lief, meine Eltern gejubelt haben und mein Papa dann unsere Wohnung verlassen hat, um abends noch in die Stadt zu gehen und zu feiern . Was wirklich los war, hat meine Mama mir erst sehr viele Jahre später auf Nachfrage erzählt. Ich war ja auch viel zu klein, um mehr davon zu verstehen.

Miriam Füllenbach aus Refrath

19.08.2020

Ich glaube vielen Menschen in unserem Land ist gar nicht mehr bewusst, wie viel Glück wir haben in einem geeinten Deutschland zu Leben. Einst eine Mauer trennte viel zu lange Schicksale und Familien. Ich freue mich in einem geeinten Deutschland zu leben, was für so viele Normalität geworden ist. Ich selbst bin zu jung und habe die Wiedervereinigung nicht miterlebt. Dennoch bin ich froh und dankbar, dass dieser Part unserer Geschichte am Ende doch mit Freude und Einheit gemündet ist. Nichtsdestotrotz wünsche ich mir, dass wir uns mehr mit diesem jüngsten Part unserer Geschichte mehr, auch in Schulen, auseinandersetzen, um zu verstehen, warum die Bundesrepublik und unsere Gesellschaft so ist, wie sie eben ist. Die Aufarbeitung der Geschichte der DDR bleibt weiterhin noch eine wichtige Aufgabe und wir dürfen nicht vergessen, dass die Geschichte uns bis heute prägt. (Jahrgang 1994)

Gereon Thönnissen aus Bonn

18.08.2020

Ich selbst habe die Widervereinigung vor 30 Jahren nicht miterlebt, weil ich einfach zu jung bin. Für mich ist es tatsächlich schwer vorzustellen welche Emotionen die Wiedervereinigung für die Deutschen hervorrief. Ein geeintes Deutschland ist für mich so selbstverständlich, dass ich gar nicht darüber nachdenke, dass es Zeiten gab, in denen zB ein Besuch von Dresden nicht möglich gewesen ist. Auch die Unterscheidung zwischen „Ossi“ und „Wessi“ spielt in meiner Generation keine Rolle mehr. Wenn die Deutsche Einheit etwas so Selbstverständliches ist, dass ich nicht einmal mehr darüber nachdenke, dann ist sie ein großartiger Erfolg. Trotzdem besteht so selbstverständlich die Gefahr, dass ich und meine Generation nicht verstehen, was es bedeutet von Grenzen getrennt zu sein. Deshalb liegt es in der Verantwortung derjenigen, die die Wiedervereinigung selbst miterlebt haben ihre Erfahrungen zu teilen – nicht unbedingt bei meiner Generation. Wir können es sonst einfach nicht verstehen.

Otti aus Troisdorf

13.08.2020

Die Wiedervereinigung begann ja wohl schon 1983 - und da gab es 2011 ein tolles Musical!

Ein bunter Trabbi

Sascha Herring aus Mechernich

13.08.2020

Eine großartige Leistung der Ostdeutschen, diese friedliche Revolution, die am 9.11.89 zunächst zum Fall des Symbols der Willkür und der Angst der "DDR"-Schergen, führte. Genscher und Helmut Kohl nutzten dann mit Geschick diese "offene Tür" der Geschichte, und schafften Rahmenbedingungen für ein wiedervereintes Deutschland, Dank dafür!! Ich war damals mächtig verliebt bei meiner Freundin in Wien. Tief bewegt von den Geschehnissen fuhr ich mit ihr in die Rhön, direkt an den frisch aufgetrennten, bis vor Kurzem unter Strom stehenden Zaun des Terrors, die fast 1400 Km lange, innerdt. Grenze. Unser Land, auch ich, waren damals das glücklichste Volk der Welt. Niemals werde ich das vergessen. FREIHEIT unser höchstes Gut !

Andreas Podstawa aus Dorsten

13.08.2020

Meine Original Transitkarte der DDR [Grenzübergang Drewitz], eine der letzten.

Transitkarte der DDR

Anne-Pascale Franz aus Gronau (Westfalen)

13.08.2020

Moin Moin Ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit zurück. Ich war gerade noch mitten in meiner Kaufmännisches Ausbildung. Weihnachten kamen Massen an Menschen in unser Warenhaus in HH an der Mö und kauften uns die Waren nur so weg, so schnell konnten wir nicht gucken. Es war toll. Die Zeit verlief wie im nun. In meiner zweiten Fa. nach meiner Ausbildung stellen wir neue Mitarbeiterinnen ein die zu uns nach HH gezogen sind. Ich weiss noch. Wir suchten Wohnungen für sie und ich machte Touren durch HH mit ihnen und zeigte ihnen miene Heimat. Es waren tolle Jahre. Der Laden brummte. Es boomte sagte mein Chef. Mir hat es damals sehr viel Spaß gemacht. Tolle Zeit. Ich konnte später meine Freundin in Berlin besser besuchen als durch die Zonen. LG Anne

Marie Luise Zügel aus Köln

12.08.2020

Meine Mutter stammte aus Parchim/Mecklenburg ! Sie hat ihre Heimat sehr geliebt!! Immer wieder erzählte sie uns Kindern von ihrer Jugend, in Schwerin , an der Ostsee : Warnemünde .Mein Ur Ur Großvater hat die alte Dragonerkaserne für das preußische Militär in Parchim gebaut. Zum Studium ging meine Mutter nach Erlangen. Mein Großvater, bestand darauf, dass sie nach dem 2. Weltkrieg im Westen blieb, während er die Stellung in Parchim hielt . Oft sind wir als Kinder in DDR gefahren, um die Großeltern dort zu besuchen. Als Kind habe ich schon diese Unfreiheit der Mecklenburger gefühlt und es hat mich immer sehr bedrückt,meine Großeltern in dieser Unfreiheit zu wissen. Als die Mauer fiel, saß meine Mutter vor dem Fernseher und hat geweint wie ein Schlosshund . Sie konnte garnicht aufhören, obwohl es der glücklichste Moment für sie und für mich war . Meine Großeltern lebten nicht mehr. Aber meine Freundin, die evangelische Pfarrerstochter, die nie hatte studiert dürfen, war frei .....!!

Frank Rissel aus Borkum

12.08.2020

Kurz nach dem Mauerfall bekam ich in Berlin einen Studienplatz und fand im Westen natürlich keine Bleibe. Das Studentenwerk bot mir an, in Ostberlin nachzufragen und dort war ich Exot. Als Wessi in einem Studentenwohnheim im Osten wurde ich zunächst äußerst skeptisch aufgenommen, doch entwickelten sich rasch Freundschaften, die noch heute halten. Habe an Berlin Friedrichshain nur die besten Erinnerungen !

Susanne Barth aus Bonn

12.08.2020

Als Kind bekam ich immer wieder mit wie meine Großeltern immer Päckchen nach Leipzig schickten, besonders zu Weihnachten. U.a. mit Kaffee, Schokolade und Sonderwünschen wie etwa Geigensaiten für meine Großcousine, die auch heute noch beim Berliner Sinfonieorchester ist. Ich konnte nicht verstehen wie man Familien derart grausam trennen konnte. Am Tag als Herr Genscher seine Ansprache hielt hab ich vor Freude geweint.

Kathrin Geleert aus Iserlohn

12.08.2020

Die Wiedervereinigung habe ich als Studentin erlebt. Für uns war es der größte Moment in der Geschichte der Bundesrepublik. Wir lagen uns im Studentenwohnheim in den Armen und haben es gebannt über das Fernsehen verfolgt.

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