Corona-Virus

Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen

Aktuelles von der Landesregierung

Informieren Sie sich hier über neue Regeln, Maßnahmen, Verordnungen und Tipps der Landesregierung.

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Ministerpräsident Armin Laschet informiert gemeinsam mit Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann über die aktuelle Lage und Maßnahmen der Landesregierung im Rahmen der Corona-Virus-Pandemie in Nordrhein-Westfalen. Als zusätzliche Gesprächspartner stehen Prof. Dr. Hendrik Streeck (Direktor des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Bonn), Tobias Meyer (Vorstandsmitglied Deutsche Post DHL) und Stephan Pusch (Landrat des Kreises Heinsberg) zur Verfügung.

Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen

Die wichtigsten Fakten

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TAGESAKTUELLE INFORMATIONEN

Aktuelle Corona-Fallzahlen für Nordrhein-Westfalen

Montag, 30. März

Sonntag, 29. März

Samstag, 28. März

Freitag, 27. März

Donnerstag, 26. März

Mittwoch, 25. März:

Dienstag, 24. März:

Montag, 23. März:

Sonntag, 22. März:

Samstag, 21. März:

Freitag, 20. März:

Donnerstag, 19. März:

Mittwoch, 18. März:

Dienstag, 17. März:

Montag, 16. März:

Sonntag, 15. März:

Freitag, 13. März:

Corona-Virus in Nordrhein-Westfalen

Regelmäßig aktualisierte Informationen

Unikliniken Aachen und Münster stellen nordrhein-westfälischen Krankenhäusern Expertise bei Behandlung von Covid-19-Patienten zur Verfügung

Ministerpräsident Armin Laschet hat am 30. März 2020, gemeinsam mit dem Klinikdirektor für Operative Intensivmedizin der Universitätsklinik Aachen, Prof. Gernot Marx, den Startschuss für das Virtuelle Krankenhaus des Landes Nordrhein-Westfalen gegeben. Damit können nun landesweit Kliniken durch den Einsatz von Tele-Intensivmedizin auf die Expertise der Unikliniken Aachen und Münster zurückgreifen. Angesichts der aktuellen Entwicklung der Corona-Pandemie gewinnt das Virtuelle Krankenhaus verstärkt an Bedeutung, um der Patientenversorgung bei dem zu erwartenden hohen Bedarf an intensivmedizinischer und infektiologischer Behandlung und Expertise bei schwersterkrankten Covid-19-Patienten gerecht werden zu können.

Die NRW-Soforthilfe ist erfolgreich gestartet

In den ersten 44 Stunden haben mehr als 150.000 Kleinunternehmer, Freiberufler und Soloselbstständige einen Antrag gestellt. 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Bezirksregierungen haben bereits 100.000 Anträge bewilligt. Noch bis 31. Mai können Kleinunternehmer – je nach Mitarbeiterzahl – Zuschüsse von Bund und Land in Höhe von 9.000, 15.000 und 25.000 Euro beantragen, um finanzielle Engpässe infolge der Corona-Krise zu überbrücken. Unterstützung beim Ausfüllen des Antrags geben auch die Wirtschaftskammern mit ihrem Beratungsnetzwerk.

Kabinett tagt zu aktueller Situation rund um Corona-Pandemie

Das Landeskabinett hat unter Führung von Ministerpräsident Armin Laschet am 28. März 2020 getagt und sich über die aktuelle Situation rund um die Corona-Pandemie ausgetauscht. Zentrale Themen waren unter anderem ein Gesetzesentwurf zur unverzüglichen Anpassung von Landesgesetzen an die gestern im Bundesrat beschlossenen und verkündeten Änderungen im Bundesrecht, der Start des Soforthilfeprogramms für Solo-Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmen sowie die Aufnahme italienischer und französischer Patienten in nordrhein-westfälischen Kliniken.

Die Beantragung der NRW-Soforthilfe startete am 27. März 2020 um Selbstständigen, Freiberuflern und Kleinunternehmen schnell und unbürokratisch zu helfen, die von den Auswirkungen der Coronakrise betroffen sind. Mehrere hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen arbeiten am Wochenende, um die hohen Antragszahlen zu bewältigen.

Die Überführung sechs italienischer Corona-Patienten aus der Region Norditalien und zweier französischer Corona-Patienten aus Metz nach Nordrhein-Westfalen wurde am 28. März 2020 erfolgreich durchgeführt. Zwei weitere Patienten aus Frankreich sollen am 29. März 2020 folgen. Die Unikliniken der Städte Köln, Bonn, Bochum und Essen sowie das Katholische Krankenhaus Bochum und das Herz- und Diabeteszentrum NRW der Universitätsklinik der Ruhruniversität Bochum in Bad Oeynhausen haben sich bereit erklärt, mit dem Corona-Virus infizierte Patienten aus Italien und Frankreich aufzunehmen.

Neuer Zeitplan für schulische Abschlussprüfungen

Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer hat den neuen Zeitplan für die schulischen Abschlussprüfungen in Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die Abiturprüfungen an Gymnasien, Gesamtschulen, Weiterbildungskollegs und Waldorfschulen sowie an den Beruflichen Gymnasien der Berufskollegs beginnen demnach am Dienstag, 12. Mai 2020. Letzter Prüfungstermin in diesem Haupttermin ist Montag, der 25. Mai.
 
Auch die Terminierung der Abschlussprüfungen an anderen Schulformen und in anderen Jahrgangsstufen wird angepasst: Der Beginn der Zentralen Prüfungen in Klasse 10 (ZP10) in den Fächern Mathematik, Englisch und Deutsch an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen sowie an bestehenden G9-Gymnasien, Weiterbildungskollegs und in den Schulversuchen Primus- und Gemeinschaftsschule werden in diesem Schuljahr um fünf Tage verschoben. Die Prüfungen beginnen demnach ebenfalls am 12. Mai 2020. Die Prüfungsverfahren in anderen Bildungsgängen der Berufskollegs müssen ebenfalls neu terminiert und vor den Sommerferien noch umgesetzt werden.

Elternbeiträge in Kindertagesbetreuungseinrichtungen werden im April ausgesetzt

Familienminister Joachim Stamp hat am 26. März 2020 die Vereinbarung zwischen der Landesregierung und den Kommunalen Spitzenverbänden vorgestellt: Die wichtige Botschaft für die Familien ist, dass sie im April keine Elternbeiträge für die Kindertagesbetreuung zahlen müssen. Die Vereinbarung sieht zudem vor, dass die Ausfallkosten je hälftig von Land und Kommunen übernommen werden. Die weiteren technischen und rechtlichen Details zur Umsetzung der Vereinbarung werden in Kürze geklärt.

Kostenfreie Mietfahrzeuge für den Weg zur Arbeit – Landesregierung startet Sofortprogramm für bessere Mobilität von Klinikpersonal

Menschen, die in Kliniken arbeiten, müssen weiter mobil bleiben und zur Arbeit kommen. Deswegen stellt das Land Nordrhein-Westfalen für Krankenschwestern, Krankenpfleger und alle anderen Beschäftigten in Akutkrankenhäusern, in denen Corona-Patienten behandelt werden, kostenfrei Mietfahrzeuge zur Verfügung. Im Rahmen eines Sonderprogramms stehen dafür eine Million Euro zur Verfügung.

Vorbeugung durch Beachtung von Hygieneregeln

Das Corona-Virus wird durch eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen, also etwa durch Niesen oder Husten. Zur Vorbeugung können daher jene Hygienemaßnahmen helfen, die auch bei anderen, klinisch ähnlichen Infektionskrankheiten angeraten sind. Dazu gehören: regelmäßiges Waschen der Hände, Nutzung von Einweg-Taschentüchern beim Husten, Niesen und Naseputzen und das Meiden von größeren Personenansammlungen.

Nordrhein-Westfalen ist gewappnet

Eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Corona-Virus spielen die Arztpraxen, Krankenhäuser und Gesundheitsämter auf kommunaler Ebene. Bei ihnen melden sich mögliche Patientinnen und Patienten, dort werden die ersten Schritte für Testverfahren, eine eventuell notwendige Isolierung und die weitere Behandlung eingeleitet.

Das NRW-Gesundheitsministerium hat eine übergeordnete Funktion, steht in ständigem Kontakt zur Bundesebene und zu den anderen Bundesländern über bisherige Erfahrungen und veranlasst sinnvolle Maßnahmen. Über das angeschlossene Landeszentrum für Gesundheit (LZG) in Bochum findet insbesondere die Beratung der kommunalen Gesundheitsämter statt.

Zentrale Rolle des Robert Koch-Instituts

Das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin ist die bundesweit zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das Corona-Virus. Von dort aus werden Maßnahmen bundesweit koordiniert, etwa mit der Bundesregierung die Rückholaktion für deutsche Bürgerinnen und Bürger aus der Region Wuhan in China. Das RKI hat auf seiner Internetseite eine Vielzahl von Informationen für Fachleute, aber auch die allgemeine Öffentlichkeit veröffentlicht.

Erläuterungen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Was ein Virus ist, wie es sich verbreitet und was man dagegen tun kann, erläutert nun auch ein Text in Leichter Sprache. Unterstützt durch passende Illustrationen, sind die wichtigsten Informationen zum Corona-Virus in Leichter Sprache (PDF) durch die „Agentur Barrierefrei" in Wetter an der Ruhr sehr anschaulich aufbereitet worden.

Darüber hinaus hat das vom Ministerium geförderte „Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben" (KSL) ein Video zum Corona-Virus in Deutscher Gebärdensprache veröffentlicht.

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FRAGEN UND ANTWORTEN

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Alle wichtigen Telefonnummern

Bürger-Telefon:

0211 / 9119-1001

Mo–Fr, 7–20 Uhr / Sa–So, 10–18 Uhr
E-Mail: corona@nrw.de

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass am Bürgertelefon keine medizinische Beratung zum Corona-Virus stattfinden kann. Bitte kontaktieren Sie insbesondere bei Fragen zu einer möglichen Infektion Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Den Besuch in der Praxis oder im Krankenhaus sollten Sie vorher telefonisch ankündigen.

Informationen zu Förder- und Finanzierungsfragen für Unternehmen / NRW.BANK:

0211 / 9174-1480-0

Kurzarbeitergeld / Service-Hotline für Arbeitgeber:

0800 / 4555-520

Ärztlicher Bereitschaftsdienst:

116-117

Liquiditätshilfen (bis 2,5 Mio. Euro) Bürgschaftsbank NRW:

02131 / 5107-200

Informationen zu Entschädigungen bei Verdienstausfall im Quarantänefall:
Landschaftsverband Rheinland (9–12 Uhr):

0221 / 8095-444

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (9–12 Uhr):

0251 / 5911-500

Corona-Hotline für Verbraucherfragen (Verbraucherzentrale NRW):

0211 / 3399-5845

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